Am 1. Juni 2021 startet ein Bürgerbegehren für einen „Mietendeckel in Potsdam“. Konkret geht es darum, den Mietenanstieg in den Wohnungen der kommunalen Gesellschaft ProPotsdam auf 1 % in 5 Jahren zu begrenzen.
Schon vor dem Start
ist in der Kommunalpolitik Panik ausgebrochen.
Hektisch werden den
Initiator*innen immer neue Gesprächsangebote gemacht, Hochglanz –
PowerPoint – Präsentationen gezeigt und daran appelliert, die
ProPotsdam doch nicht in den Konkurs zu schicken.
Die lange
verschleppte Kostenschätzung zu den finanziellen Folgekosten einer
solchen Entscheidung ist keine seriöse Kostenanalyse, sondern ein
Horrorszenario, was gleich alle kommunalen Aufgaben in Gefahr sieht
und ernsthaft behauptet, die Stadt müsste Teile der kommunalen
Gesellschaft verkaufen und könne keine Klimaschutzmaßnahmen mehr
finanzieren.
Und nun liegt eine
Beschlussvorlage für die Stadtverordnetenversammlung am 2. Juni 2021
vor, mit der sich SPD, Grüne und Linke händeringend an alle anderen
Fraktionen wenden, doch bitte zusammen gegen dieses schlimme
Bürgerbegehren vorzugehen.
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