Das Haus Am Alten Markt 10 entwickelt sich zusehends zum wichtigen kulturellen Anker der Innenstadt. Fast täglich ist das Begegnungscafé „Staudenhof“ geöffnet und lädt zu einem vielfältigen Programm ein. Entsprechend reicht die Anziehung dieses Kulturhauses bis an Potsdams Stadtränder und spricht unabhängig von Nationalitäten, Alter und Geschlecht die Menschen an. Zu den vielen Festen, welche vor allem in der wärmeren Jahreszeit in den Staudenhof einladen, zählt auch das Fest der Kunst und Kulturen am 18. Juni ab 16 Uhr. Verschiedenste Nationen stellen ihre traditionelle Bekleidung, kulinarische Besonderheiten und Musikrichtungen vor, Kunst wird ausgestellt, kann erworben werden und gemeinsam neu geschaffen. Eingeladen sind alle, um den kulturellen Reichtum zu feiern, der in Potsdams Mauern Einzug gehalten hat und der bereits seit langem hier zuhause ist.
Kategorie: Aktionen und Veranstaltungen
In Potsdam finden fast tagtäglich Aktionen und Veranstaltungen der Stadtgesellschaft statt. Bürger*innen informieren, organisieren Feste und Aktionen. Sie engagieren sich für eine soziale, kreative, solidarische Stadt. Hier veröffentlichen wir ihre Termine, berichten über Aktionen und Veranstaltungen.
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Ehrenamtspreis 2019
… für eine liebenswerte „Stadt für ALLE“
Die Aktiven der Steuerungs- und Lenkungsgruppe im Prozess zur Machbarkeitsstudie für ein neues KreativQuartier haben am gestrigen Donnerstag eine „Anerkennung“ beim Ehrenamtspreis bekommen. Dieser Preis verursacht bei mir zwiespältige Gefühle. Sicherlich ist der verdient. Es wurden viel Zeit und Nerven investiert. Doch es gibt eine beängstigende Parallelität:
2018 bekamen das Bündnis Mietenstopp und die Initiative „Stadtmitte für Alle“ eine Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement in der Kategorie „Entwicklung der Quartiere“. Im gleichen Jahr wurde die Fachhochschule abgerissen.
Jetzt bekommen die „Kreativen“ diesen Preis. Wenige Wochen nachdem erneut der Abriss des Rechenzentrums in der Stadtverordnetenversammlung bekräftigt wurde.
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Zu viel Ehre:
Liebe MAZ: Das Netzwerk „Stadt für alle“ hat gestern keine Häuser besetzt!
Wie immer bietet unser Blog eine Plattform für alle Menschen und Initiativen, welche sich für bezahlbare Wohnungen, Freiräume, gegen den Ausverkauf der Stadt und die barocken Fakebauten in der Stadtmitte wenden.
Deshalb haben wir selbstverständliche die Presseerklärung der Besetzer*innen gestern dokumentiert und über die Aktionen auf Twitter berichtet.Aber natürlich heißt dies nicht, dass das Netzwerk hinter der Aktion gestern steht!
Kürzlich haben wir Briefe der Grünen und der Linken Abgeordneten Frau Tack zur Stadtpolitik veröffentlicht. Dies bedeutet aber doch nicht, dass wir plötzlich glühende Anhänger dieser Parteien sind. Wir halten es aber für wichtig, kritischen Stimmen einen öffentlichen Raum zu geben und das zu schreiben, was anderswo viel zu oft verschwiegen wird.Und: Selbstverständlich finden wir die Aktionen gestern sehr wichtig und ein Zeichen, was in dieser Stadt alles schief läuft. Eine kommunale Politik, welche noch immer die Stadt an Investor*innen verscherbelt und Gemeinschaftsprojekte verhindert wird diese Reaktion auch in Zukunft geradezu herausfordern.
Aber glücklicherweise gibt es in Potsdam ganz viele verschiedene Akteure, welche sich gegen diese neoliberale Stadtpolitik wenden.
Die Ehre gestern aktiv geworden zu sein gehört ihnen. -
Neue Hausbesetzungen in Potsdam!
Wir dokumentieren: Die Presseerklärung der Besetzer*innen
Wir kämpfen weiter – Für eine lebenswerte Stadt ohne rosaroten
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Schlösserwahn und Investor*innenbegünstigung.
Mit unserer heutigen Besetzungsaktion möchten wir auf einige Häuser aufmerksam machen, die entweder ihrem Verfall preisgegeben werden oder die wieder einmal nicht nach Konzept sondern nach Höchstgebot verkauft werden.
Private Investor*innen wie Semmelhaack, Kirsch, Jauch, Joop und Plattner dominieren seit Jahren das Geschäft auf dem Potsdamer Immobilienmarkt und sind somit Hauptakteure der Gentrifizierung, der Veränderung des Stadtbildes. Sie rauben so den innerstädtischen Bereichen ihre Diversität. Sie bauen sich die Stadt nach ihren Vorstellungen, in welchen für die meisten Menschen kein Platz mehr vorgesehen ist, da ihnen der „bezahlbare“ Wohnraum weggenommen wird. -
Potsdam autofrei!
1. Fahrraddemo 2019:
Samstag, den 25. Mai 2019, 14.00 Uhr ab Hauptbahnhof Potsdam.
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Offener Brief an die „Linke“
Wir dokumentieren: Offener Brief an die Partei „Die Linke“ Kreisverband Potsdam
Sehr geehrte Genoss*Innen,wir wissen nicht, ob Ihnen diese Anrede außerhalb der DDR-Geschichte etwas bedeutet und auch nicht, ob Ihnen als „Linke“ die Meinung anderer Linker etwas am Herzen liegt? Wir versuchen es trotzdem…
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Neue Anwohner*inneninitiative gegründet!
Initiative behutsame Stadtentwicklung Teltower Vorstadt/ Babelsberg
Rund 40 Menschen trafen sich am letzten Sonntag im Kulturzentrum Freiland zu einer richtigen Anwohner*innenversammlung zu den Investorenplänen auf dem ehemaligen RAW – Gelände.
Dabei wurde eine Anwohner*inneninitiative gegründet und gleich zum nächsten Treffen eingeladen:Sonntag, den 5. Mail 2019, 15.00 Uhr im Kulturzentrum Freiland.
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Petition zur Nutheschlange: Transparenz und bürgernahe Mitbeteiligung vor Gebäudeabriss
Wir dokumentieren und rufen auf, die Petition zu unterzeichnen!
https://www.openpetition.de/petition/online/transparenz-und-buergernahe-mitbeteiligung-vor-gebaeudeabriss
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Standpunkte
Wir dokumentieren: Standpunkte von Anita Tack/ Landtagsabgeordnete der Linken zur Stadtentwicklung in Potsdam
Die Fraktion der Linken in Potsdam bzw. die Scharfenberg – Fraktion hat ja gerade in letzter Zeit wieder Positionen zur Stadtentwicklung bezogen (und so auch abgestimmt!), die etwas seltsam sind. Sie sind gegen Erbbaupacht in Krampnitz, wollen weiter städtische Immobilien verkaufen, finden die RAW Pläne gut und Vieles mehr.
Wohltuend heben sich dagegen schon länger die Positionen der Landtagsabgeordneten Anita Tack ab. Sie hatte uns als Netzwerk „Stadt für alle“ auch zur Expertenanhörung in den Landtag eingeladen.
Hier dokumentieren wir drei Presseerklärungen zu aktuellen kommunalen Streitthemen: Rechenzentrum, Brache der Fachhochschule und Havelspange.
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Jetzt: Eine richtige Anwohner*innenversammlung
Das UFO soll nicht auf dem RAW – Gelände landen!
Eine Gruppe Aktivist*innen der neuen Initiative „Behutsame Stadtentwicklung – Teltower Vorstadt / Babelsberg“ lädt zu einer richtigen Anwohner*innenversammlung zu den Bebauungsplänen auf dem ehemaligen RAW – Gelände ein:
Sonntag, den 28. April 2019, 15.00 Uhr, Freiland, Haus 1.