Schlagwort: RZ

  • RZ wird 7 und das Mosaik 50 – Glückwunsch!

    Unsere Redaktion erreichte eine herzliche Einladung zur Geburtstagsparty. Damit verbunden ist die Bitte um Vorankündigung des großen Festes ab dem 01.09.2022. Beidem kommen wir gerne nach.

    3 Tage Diskurs, Kunst und Spaß – trotz warten auf die Verlängerung // 7 Jahre Rechenzentrum – 50 Jahre Mosaik

    Auch in diesem Jahr feiert das Rechenzentrum die Verwandlung des ehemaligen Verwaltungsbaus in einen lebendigen Ort von Kunst, Kultur und Begegnung mit vielfältigem Programm. Die Eröffnung findet am Donnerstag, 1. September um
    17 Uhr statt mit Reden auf das Geburtstagskind RZ, mit der Vernissage „Der Mensch verlinkt den Kosmos“, der Lesung „Stattabriss“ und dem Netzwerkabend „7SACHEN“
    .

    Nach sieben Jahren erfolgreicher Umnutzung ist das Haus mit den über 220 Räumen weiterhin voll vermietet, die Warteliste wächst. Der Bedarf ist groß, die Verträge sind weiterhin bis zum 31.12.2023 befristet. Die Fragen: Wie ist denn der Stand? Wie geht es weiter mit dem RZ? bleibt es stehen? sind täglich präsent bei den über 300 Nutzer:innen sowie bei den Gästen und
    Unterstützer:innen des RZ. Trotz aufkommender Planungsunsicherheit und anhaltender Fragezeichen laden die Betreiberin, Nutzerinnen und Aktiven des Rechenzentrums zu einem tagelangen Geburtstagsfest.

    „Das Rechenzentrum hat sich zu einem Ort von Kunst und Sozialem, Diskurs und Pop sowie kontinuierlicher Überraschung und überraschender Kontinuität entwickelt. Das soziokreative Zentrum gibt über 200 Mieter:innen ein Zuhause für kreatives Schaffen und noch vielen Mehr einen Platz für Begegnung, Austausch und Lernen. Das Geburtstagsfest ist die Einladung das RZ in seiner
    Vielfalt kennenzulernen – 15 Monate vor Ablauf der Nutzungsverträge – und sich die Absurdität vor Augen zu führen, dass noch immer ein Abriss dieses Gebäude, das Bedarfe deckt und Energie bedeutet, diskutiert wird – 2022!“
    so Anja Engel, die das Rechenzentrum seit Umnutzungsbeginn 2015 als Kulturmanagerin leitet und u.a. Vermietung, Programm und Beteiligung organisiert.

    Das Programm findet ihr hier:

  • RZ 4ever – DEMO-Aufruf

    FÜR EIN POTSDAM MIT RECHENZENTRUM

    Demonstration am 15. September 2021 // 17 Uhr // Start vom dem Rechenzentrum

    Wir rufen zur Demonstration „Für ein Potsdam mit Rechenzentrum“ auf.

    Das Rechenzentrum, ein städtischer Ort der Kultur, Kunst und Begegnung, den Hunderte von Menschen, Gruppen und Initiativen intensiv und divers nutzen, ist nach wie vor vom Abriss bedroht – und das völlig ohne Not!

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  • Vom kleinen Prinzen lernen

    Ein seltsames Demokratie- und Selbstverständnis offenbarte gestern im Hauptausschuss Oberbürgermeister Mike Schubert. Er agierte wie „der kleine König“ aus dem Abendgruß des Sandmanns. Schuld hatten nur Pferd Grete, Hund Wuff oder die Katze Tiger; nur er nicht. Der Anlass: Unter Sonstiges kritisierte der LINKEN-Politiker Dr. Scharfenberg die Erklärung des Kuratoriums der Stiftung Garnisonkirche und wies drauf hin, dass diese einstimmig getroffen wurde. Also mit der Stimme des OBM. Der Beschluss gefährde die Offenheit des Diskussionsprozesses, so Scharfenberg. Im Nachgang entspannte sich eine illustre Debatte dazu.

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  • Erhalt ist möglich, Erhalt ist nötig!

    Seit Jahren behaupten Vertreter*innen der Stadt Potsdam sowie die der Stiftung Garnisonkirche, dass mit dem Bau des Turms der Garnisonkirche aus baurechtlichen wie brandschutztechnischen Gründen der Abriss zumindest eines Teils des Rechenzentrums erforderlich wäre. Die dieses Jahr neu gegründete Ortsgruppe von Architects for Future e.V. hat führende Experten um eine Prüfung des Sachverhaltes gebeten. Die Gutachter stellen im Pressegespräch die Ergebnisse ihrer fachlichen Prüfung vor stehen zu Fragen Rede und Antwort.

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  • Auslaufmodelle

    Die Bundesnotbremse läuft heute am 30. Juni 2021 aus. Schon gestern wurde der deutsche Fußball bei der EM ein Auslaufmodell. Ebenso wie Jogi Löw. Selbst der Bundeswehreinsatz in Afghanistan hat nach fast 20 Jahren nun ein Ende gefunden. Auch das Ende der Kanzlerinnenschaft von Frau Merkel rückt in greifbare Nähe. Nur der Streit um die Garnisonkirche und das Areal darum, findet kein Ende. Kann er auch nicht.

    Erst kürzlich, am Vorabend des Jahrestages des Zusammenfalls des Turms der ehemaligen Hof- und Garnisonkirche (19.06.1968), machte das Kuratorium der Stiftung GK von sich reden. Die Terminwahl passt zum Opferkult der Stiftung, den sie selbst zelebriert. Sie äußerte sich zum Design-Thinking-Prozess den OBM Schubert (selbst funktionales Mitglied dieses Kuratoriums) organisiert hat. Die Stiftung überraschte erneut mit Selbstverständlichkeiten und Belanglosigkeiten.

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  • Eine Chance zur Versöhnung

    Mosaik „Die Beziehung des Menschen zu Natur und Technik“; Josep Renau, Erfurt

    Die Wüstenrot-Stiftung interessiert sich für den Erhalt des Fritz-Eisel-Mosaiks, wenn auch das RZ erhalten bleibt. Libeskind will sich mit seiner architektonischen Keilschrift ebenfalls im Geschichtsbuch der Stadt verewigen. Auch der lernort-garnisonkirche.de zeigt, dass es ein überregionales Interesse an diesem Ort gibt. Arte – der Kulturkanal berichtet über die Stadt, das Rechenzentrum. Ein Vereinsziel des FÜR e.V.: „Erhalt des Mosaiks in situ“ findet auf nationaler Ebene endlich Widerhall. Und die GK-Stiftung poltert im bekannten Stil – unversöhnlich.

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  • Borniertheit ist die neue Sachlichkeit

    Ein Kommentar zum MAZ-Interview am Faschingsdienstag mit dem Kommunikationsvorstand der Stiftung Garnisonkirche: Wieland Eschenburg

    Wenn die Stiftung mehr Sachlichkeit in der Debatte fordert, ist das entweder der letzte Karnevalsgag der Saison, ein Zeichen von Weltfremdheit oder späte Einsicht in die Notwendigkeit. Kaum einer Organisation wurde in den letzten Jahren von vielen Seiten mehr Scheinheiligkeit und Doppelzüngigkeit vorgeworfen, wie der Stiftung Garnisonkirche. Und das Interview zeigt wie Recht sie haben.

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  • Mike allein zu Haus

    Wie Schubert sich selbst isoliert. Wir dokumentieren drei Pressemitteilungen

    Der OB möchte eine Jugendbegegnungsstätte an Stelle des GK-Kirchenschiffes errichten und zurück ins Kuratorium der Stiftung, die er auf Beschluss der SVV eigentlich auflösen soll.

    Niemand (außer ihm selbst) versteht, warum er diese Baustelle aufgemacht hat. Selbst GK-Befürworter*innen zucken mit den Schultern. Allen Insidern ist bekannt, dass es weder Geld noch eine Baugenehmigung für den Bau des Kirchenschiffes gibt. Nicht einmal die Stiftung Garnisonkirche sieht sich in der Lage, dieses Schiff zu bauen oder später wirtschaftlich zu nutzen. Lediglich Mitteschön träumt den Traum vom Gestern und sieht Schubert mit seiner Jugendarbeit auf dem Dachboden des Kirchenschiffes.

    Wenn Schubert den Bau des Schiffes wirklich verhindern will, dann braucht er nur den B-Plan 1 ändern lassen. Er könnte eine Grünfläche ausweisen und gleichzeitig die Abrissvorgabe des RZ aussetzen oder gar streichen. Auf der Grünfläche könnte die „Wiese der Völker“ entstehen. Bepflanzt mit Gehölzen aus den Ländern der Opfervölker deutscher Kriege. Ein Beitrag zum Klimaschutz wäre es auch. Das einzige Problem könnte werden, dass diese Wiese zu klein ist für die Vielzahl der notwendigen Gehölze.

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  • Standpunkte

    Wir dokumentieren: Standpunkte von Anita Tack/ Landtagsabgeordnete der Linken zur Stadtentwicklung in Potsdam

    Die Fraktion der Linken in Potsdam bzw. die Scharfenberg – Fraktion hat ja gerade in letzter Zeit wieder Positionen zur Stadtentwicklung bezogen (und so auch abgestimmt!), die etwas seltsam sind. Sie sind gegen Erbbaupacht in Krampnitz, wollen weiter städtische Immobilien verkaufen, finden die RAW Pläne gut und Vieles mehr.

    Wohltuend heben sich dagegen schon länger die Positionen der Landtagsabgeordneten Anita Tack ab. Sie hatte uns als Netzwerk „Stadt für alle“ auch zur Expertenanhörung in den Landtag eingeladen.

    Hier dokumentieren wir drei Presseerklärungen zu aktuellen kommunalen Streitthemen: Rechenzentrum, Brache der Fachhochschule und Havelspange.

    190426 PE Rechenzentrum

    190424 PE Begrünung FH

    190401 PE Havelspange AIL