Autor: Administrator

  • Staudenhof: Abriss oder Erhaltung?

    Wir dokumentieren:
    Offener Brief des Landesverbandes „Bund Deutscher Architektinnen und Architekten“

    „… Mit Phantasie, mit kreativem und konzeptionellem Denken, könnte die Stadt Potsdam ein vorbildliches und begeisterndes Zukunftsbild für dieses Gebäude entwerfen. Es könnten viele der für die soziale Mischung wichtigen preiswerten Wohnungen erhalten bleiben. Der soziale und ökologisch richtige Weg ist nicht der Abriss, sondern die behutsame Sanierung und der Erhalt.“

  • Die Dokumente zur Recherche I

    Auch für die akteuellen Recherchen haben wir wieder viele Dokumente gesammelt, Links und Webseiten (in Norwegen!) entdeckt und dort gelesen und Unterlagen eingesehen.

    Die wollen wir natürlich zum Nachlesen und weiter recherchieren gern der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.

    Das Immobilienkonstrukt von Henrik Ulven

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  • Die Geschäftsmodell von Dahler & Company und Henrik Ulven in Potsdam

    … oder: Warum Umwandlungsverbote und Milieuschutz so wichtig sind.

    Wir bekamen Post von Mieter*innen und haben dazu recherchiert:

    Selbst im schwierigen Jahr 2020 hatten Mieter*innen in Potsdam Post in ihrem Briefkasten. Ein Immobilienmakler bot an, ihre Wohnung zu kaufen.

    Bitte?

    Mieter*innen besitzen in der Regel keine Wohnungen.
    Aber solche Schreiben machen Angst.
    Vor allem, wenn in der Nachbarschaft bereits Mietwohnungen als Eigentumswohnungen verkauft worden.

    Im Coronajahr 2020 bekamen wir vermehrt Mails und Infos von Mieter*innen, die genau dies erlebt haben.
    Deshalb wird es Zeit, dass in der Stadt Potsdam die Instrumente auf den Weg gebracht werden, die anderswo Umwandlungen in profitablere Eigentums – oder Möblierte Wohnungen wenigstens ein bisschen regulieren.

    Wir wollen zwei typische Fälle dokumentieren.

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  • Ja – aber! Stellungnahme zur Vorlage einer Zweckentfremdungsverordnung in Potsdam

    Die Stadtverwaltung Potsdam hat endlich einen Vorschlag für eine Zweckentfremdungsverordnung vorgelegt, die nun zeitnah von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden soll.

    Das ist gut – und eigentlich viel zu spät.

    Wir hatten im Mai 2019 die Möglichkeit, vor dem zuständigen Landtagsausschuss Stellung zu den Vorlagen für ein Wohnraumfördergesetz und ein Zweckentfremdungsgesetz zu nehmen.

    Jetzt – fast 2 Jahre später erfolgt die kommunale Umsetzung.

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  • Wie aus Grünflächen Bauland und für ein Anlageobjekt Wald gerodet wird

    Im Stadtteil Zentrum Ost in Potsdam werden Bäume gerodet.

    Für ein geplantes, bisher aber nicht genehmigtes Bauprojekt der BMP Immobilienentwicklung Berlin GmbH werden rund 3 ha des Wäldchens an der Nutheschnellstraße abgeholzt.

    Inzwischen gibt es mehrere Aufrufe, sich diesem Abholzung ausgerechnet in der „Klimahauptstadt“ Potsdam entgegenzustellen.
    Für Montag, den 15. Februar 2021 rufen Gegner*innen des Vorhabens zur „Schneeballschlacht gegen Kettensägen“.

    Zeit, sich mit dem Bauvorhaben näher zu beschäftigen.

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  • Der Kampf um den Staudenhof – oder: Wie mit Gutachten Politik gemacht wird.

    Jetzt geht es also in die vorläufig letzte Runde in der Diskussion um die Zukunft des Staudenhofs in der Potsdamer Mitte.
    Er ist das fast letzte Relikt aus DDR – Zeiten und einer Zeit bezahlbaren Wohnraums für Menschen mit geringem Einkommen in der Mitte der Stadt.
    Jetzt wollen Mitteschön, ProPotsdam, SPD, Grüne und andere endlich den letzten „Schandfleck“ der Geschichte beseitigen, um den barocken Wiederaufbau der Stadtmitte zu vollenden.
    Um das zu begründen helfen am Besten Gutachten. Die kann die ProPotsdam besonders gut. Immer, wenn es mal politische Debatten gibt, kommt sie mit passenden Gutachten: Bei der Fachhochschule, der Nutheschlange und jetzt begründet sie damit einen angeblich alternativlosen Abriss des Staudenhofs.

    Wir dokumentieren deshalb noch einmal die Analyse von E. Schöll von Potsdamer Mitte neu denken:

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  • Prozesse wegen der Proteste um das Strandbad Babelsberg – wir bleiben misstrauisch und solidarisch!

    Wir dokumentieren:

    Aufruf des Netzwerkes „Stadt für alle“ zur kritischen Prozessbeobachtung!
    Bisher ist nur EIN von SECHS Prozessen nächste Woche ausgesetzt!

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  • Strandbad: Grundrechte und Datenschutz in Coronazeiten…

    Am Montag, den 18. Januar 2021 steht ab 13 Uhr vor dem Amtsgericht Potsdam der 1. Prozess im Bußgeldverfahren gegen Menschen an, denen vorgeworfen wird, sich an Protesten gegen den Abriss und die Verkleinerung des Strandbdes Babelsberg am 21.04.2020 beteiligt zu haben.

    Über 30 Menschen erhielten damals Bußgeldbescheide wegen „Teilnahme an einer sonstigen Versammlung“ und „Betretung öffentlicher Orte“ – darunter Journalist*innen und Landtagsabgeordnete.

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  • Zurück in die Vergangenheit

    die neue Potsdamer Bodenpolitik ist eher ein Schritt zurück

    Wir dokumentieren:

    Stellungnahme des Netzwerkes „Stadt für alle“ und der Beratungsgruppe des Mietshäusersyndikats zur Ausschreibung der ProPotsdam GmbH in der Lenne`- Straße.

    In Potsdam wird seit einigen Monaten intensiv über eine neue Bodenpolitik diskutiert.
    Am Beispiel der Ausschreibung der ProPotsdam GmbH für ein Grundstück in der Lenne´ – Straße 54/ 55 zeigt sich nun – nichts hat sich geändert.

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  • Das nächste soziale Gemeinschaftsprojekt scheitert

    Wir dokumentieren:

    Eine gemeinsame Stellungnahme von:
    Projektgruppe Das Blaue L & Wohnungsgenossenschaft Sanssouci Süd i.G.

    Kein Soziales Wohnungsunternehmen

    Wie die städtische ProPotsdam GmbH gemeinschaftliches Wohnen systematisch verhindert am Beispiel der Lennéstr. 54 und 55

    Zur Schaffung lebenswerter Städte ist eine soziale Durchmischung, sprich der Kampf gegen zu hohe Mieten notwendig. Ein Blick auf das tatsächliche Agieren von städtischen Unternehmen und entsprechenden Verantwortlichen in Verwaltung und Politik zeigt jedoch, dass genau in die gegenteilige Richtung gesteuert wird. Ein Beispiel aus dieser unsozialen Praxis ist die Grundlage dieses Textes. Wir möchten damit erläutern, warum wir uns nicht auf eine Ausschreibung der ProPotsdam GmbH für die Vergabe in Erbbaupacht der Lennéstraße 54 und 55 in Potsdam bewerben werden.

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