Autor: Administrator

  • Potsdam und seine Hohenzollern

    Ein Streit, ein Beitrag, eine Spendenaktion

    Die Residenz – und Militärstadt Potsdam wurde jahrhundertelang durch die Fürsten des Hauses Hohenzollern geprägt. Heute wollen die Menschen von Mitteschön, die Granden der Evangelischen Kirche und viele Politiker*innen aus fast allen Parteien am Liebsten die gute, alte Zeit zurück. Da wo in der Garnisonkirche noch für den Sieg der preußischen Waffen gepredigt wurde, wo der Glanz des barocken Italiens ein wenig auf die Stadt abfärbte, wo Ordnung, Gehorsam und Disziplin die vorherrschenden Verhaltenswerte waren. Gerade haben viele Menschen bei der alljährlichen „Schlössernacht“ wieder ein eindrucksvolles Zeichen gesetzt.
    Die Nachfahren der Hohenzollern – Dynastie haben das mal ein wenig weiter gedacht und fordern jetzt „ihr Eigentum“ zurück – einschließlich der Wohnrechte in Schlössern und Villen und dem Recht, die Geschichte selbst zu schreiben.

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  • Soziale Erhaltungssatzungen für Potsdam

    Modellantrag: Teltower Vorstadt

    Nachdem in Potsdam viele Jahre lang Erhaltungssatzungen fast immer nur auf den Erhalt äußerer Merkmale orientiert haben, scheint es jetzt einen ernsthaften Ansatz dafür zu geben, rechtssichere „Soziale Erhaltungssatzungen“ auf den Weg zu bringen.
    Bisher gibt es nur für Babelsberg Nord und Süd eine sehr unsichere Verordnung aus dem Jahr 1992, wo der gesamte § 172 Grundlage einer Erhaltungssatzung ist und die „Erhalt der Zusammensetzung der Bevölkerung“ als Ziel benannt wird. (wir haben diese Dokumente bereits veröffentlicht)

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  • Wem gehört die Stadt?

    Das Netzwerk „Stadt für alle“ hat eine Broschüre von Texten und Analysen darüber herausgebracht, wie „Investoren die Stadt verändern“.

    Die Broschüre gibt es ab nächste Woche im Printformat im Sputnik, im Freiland, im Rechenzentrum und im Projekthaus. Gern schicken wir Euch ein welche für Eure Aktionen zu.
    Hier gibt es sie zum Runterladen:

  • Sich politisch einmischen kostet Geld …

    ... deshalb bitten wir Euch, uns zu unterstützen!

    Ja, bisher hat das alles so geklappt: Wir haben zusammen gelegt, haben auch mal einen Zuschuss bei kleinen Stiftungen beantragt, haben viel eigene Zeit und Mittel reingesteckt.
    Jetzt brauchen wir aber mal Eure Unterstützung!
    Die Gebühren für die Abmahn – und Unterlassungsverfügung von Trockland betragen 865 € (das Problem haben wir unten noch einmal aufgegriffen!), die Gestaltung und der Druck der Broschüre „Wem gehört Potsdam?“ , die wir demnächst rausbringen werden wird auch etwa 800 € kosten.

    Deshalb bitten wir Euch um Unterstützung!
    Wir wollen im Herbst auch eine Soliparty machen (na, welches Haus hat Lust, Zeit und Interesse??), aber aktuell brauchen wir ein wenig „Kleingeld“, um weiter für eine andere Idee von Stadt zu kämpfen.

    Dazu können wir dieses Konto nutzen:

    Initiative Grundrechte
    MBS Potsdam
    BIC: WELADED1PMB
    IBAN: DE97160500003502022983
    Zweck: Spende Stadt für alle

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  • Aufregung in der Firmenzentrale von Trockland

    Zu Besuch beim einem Immobilienkonzern

    Eine Delegation des Netzwerkes „Stadt für alle“ Potsdam hat heute die Firmenzentrale der Trockland Management GmbH in Berlin besucht.
    Anlass war ein Gebührenbescheid für eine ebenso umstrittene Abmahn – und Unterlassungsverfügung gegen das Netzwerk.
    Wir wollten in bar und persönlich bezahlen und hatten gleich noch eines der großen Trockland – Transparente mit, die immer noch auf dem RAW Gelände hängen.

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  • BERnisonkirche soll weitere Steuergelder verschlingen

    Wir dokumentieren: Pressemitteilung der Bürgerinitiative für ein Potsdam ohne Garnisonkirche.
    Außerdem ein erster Kommentar eines Lesers unseres Blogs

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  • „Tabubruch Garnisonkirche“

    Wir dokumentieren und empfehlen: Interview mit Philipp Oswalt, Professor für Architekturtheorie und bis 2014 Leiter der Bauhausstiftung Dessau über „rechte Architektur“

    Das Interview erschien gerade in der Zeitschrift „Monopol – Magazin für Kunst und Leben“. Neben vielen interessanten Aussagen zu den Zusammenhängen von Architektur, rechten Infrastrukturen und Stadtentwicklung enthält das Interview vor allem klare Aussagen zum Wiederaufbau der Garnisonkirche in Potsdam.
    Hier ist das ganze Interview:

    https://www.monopol-magazin.de/der-wiederaufbau-der-garnisonskirche-ist-ein-absoluter-tabubruch

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  • Laborstadt Potsdam?!

    Ein Forschungsprojekt zu Gemeinschaftsprojekten in Potsdam und anderswo

    Am 20. Juni 2019 stellten verschiedene Forschungsinstitutionen von DIFU über ITZ bis hin zu Plan & Praxis die wirklich spannenden Ergebnisse eines gemeinsamen Forschungsprojektes zu „Gemeinschaftlichen Wohnprojekten“ vor.

    … seltsamerweise war Potsdam eine der Schwerpunktstädte.

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  • Fest der Kunst und Kulturen am 18. Juni im Staudenhof

    Das Haus Am Alten Markt 10 entwickelt sich zusehends zum wichtigen kulturellen Anker der Innenstadt. Fast täglich ist das Begegnungscafé „Staudenhof“ geöffnet und lädt zu einem vielfältigen Programm ein. Entsprechend reicht die Anziehung dieses Kulturhauses bis an Potsdams Stadtränder und spricht unabhängig von Nationalitäten, Alter und Geschlecht die Menschen an. Zu den vielen Festen, welche vor allem in der wärmeren Jahreszeit in den Staudenhof einladen, zählt auch das Fest der Kunst und Kulturen am 18. Juni ab 16 Uhr. Verschiedenste Nationen stellen ihre traditionelle Bekleidung, kulinarische Besonderheiten und Musikrichtungen vor, Kunst wird ausgestellt, kann erworben werden und gemeinsam neu geschaffen. Eingeladen sind alle, um den kulturellen Reichtum zu feiern, der in Potsdams Mauern Einzug gehalten hat und der bereits seit langem hier zuhause ist.

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  • Neue Studie der R. Luxemburg – Stiftung

    Profitmaximierer oder verantwortungsvolle Vermieter?

    Auch, wenn die Studie die wichtigsten Immobilienkonzerne in Berlin beleuchtet, ist sie für Potsdam ganz wichtig. Mit der Deutschen Wohnen, Vonovia und – was viele gar nicht auf dem Schirm haben – der TAG (Waldstadt, Stern, Eiche) haben wir die ganz Großen der Branche auch in Potsdam. Das Hilfswerk der Evangelischen Kirche vermietet nicht nur Wohnungen, sondern spendet (wie wir berichtet haben) die Mieteinnahmen auch mal an die Stiftung Garnisonkirche.
    Aber lest einfach selbst: