Kategorie: Bürger:innen- und Mieter:inneninitiativen

Hier dokumentieren wir Aktionen, Forderungen und Stimmen der vielen stadtgesellschaftlichen Initiativen.Ob zur geplanten Verkleinerung des Strandbads Babelsberg, zum Staudenhof, in den Kämpfen um eine „Stadtmitte für alle“ und gegen einen barocken Stadtumbau – immer wieder melden sich Büger*inneninitiativen zu Wort, um ihre Positionen öffentlich zu machen. Hier geben wir ihnen ein Podium.

  • Gemeinschaftlich wohnen in Potsdam …

    … und anderswo: Neue Studien ergeben einen klaren Trend

    In den letzten Jahren gab es in vielen Städten einen unglaublichen Boom von Projekten gemeinschaftlichen Wohnens. Auch in Potsdam ist das spürbar. Das Interesse am sozialen Miteinander ist gestiegen, die Motivation angesichts steigender Mieten und Spekulation mit Immobilien immer größer geworden.

    Klar ist aber auch, nicht jedes Konzept von Gemeinschaftswohnen hat einen sozialen, solidarischen Charakter. Sogenannte „Baugruppen“, wo sich Menschen zusammentun, um günstiger an die Eigentumswohnung zu kommen, haben damit recht wenig zu tun.

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  • 80 Thesen zum Reformationstag 2018 …

    … und zum Wiederaufbau der Garnisonkirche

    Wir dokumentieren sie hier!
    Und bieten sie an zum Weiternutzen: Ausdrucken, teilen, zitieren, diskutieren, weiterentwickeln, am Zaun der Baustelle  befestigen, den Verantwortlichen schicken etc.

    Lutters 80 Thesen_A3

    Lutters 80 Thesen_einzeln

  • Wer ist eigentlich die „Stadt Potsdam“?

    … oder wie in Potsdam Spekulationsgewinne gemacht werden.

    Nach den Berichten und Diskussionen um die bedrohten Gemeinschafts – und MieterInnenprojekte in der Stadt hat man eigentlich gedacht, schlimmer geht es nicht.

    Doch, geht.
    Jetzt der Verein „Machbarschaften“ eine Antwort auf seine Bewerbung um das Objekt „Goethestraße“ in Babelsberg bekommen.

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  • „Ein Großteil der Preissteigerungen hat nichts mit der realen Nachfrage nach Wohnraum zu tun.“

    … Anlageobjekt Stadt: Ein Interview und „alte“ Beiträge in „Hallo Potsdam“

    Im Tagesspiegel vom 16.10.2018 gab es ein bemerkenswertes Interview mit dem Architekten Markus Appenzeller zur Stadtentwicklung im Allgemeinen und zum Wohnungsmarkt als Anlageobjekt konkret.

    Hier ein paar Zitate, die mensch sehr leicht auch auf Potsdam anwenden kann:

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  • Das war der Gipfel!

    Ein Beitrag zum Wohngipfel in Berlin und „Gipfel“ in Potsdam

    Die Oberbürgermeisterwahl ist vorbei. Sie hat den vorhersehbaren Ausgang gebracht hat, wenn auch die Differenz von 10% ein Überraschungsmoment enthält. Es ist nun an der Zeit, den Blick vom politischen Personal, das zur Wahl stand, auf die Themen, die die Bürger*innen bewegen, zu lenken, z.B. Wohnen, Mieten, Bauen. Doch bevor wir jedoch einen Blick vorwärts richten, scheint es ratsam, zwei Blicke zurück in den Monat September werfen.

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  • Tschüss Jann Jakobs – kein „Auf Wiedersehen!“

    Von Andrzej Krajnik

    Der Wahlkampf ist vorbei. Potsdam hat einen neuen Oberbürgermeister. Wer erinnert sich da nicht gerne an die letzte Oberbürgermeisterwahl vor acht Jahren zurück? Als der „demokratische Parteienblock“, der diese Stadt regiert, noch geschlossen den amtierenden Oberbürgermeister bei der Wiederwahl unterstützte. Als der „Blickpunkt“ (eine Art Verpackung für die Werbung am Wochenende, ohne journalistischen Wert) während der Wahl noch wöchentlich ein Bild des Kandidaten auf der Titelseite hatte. Unabhängig und investigativ! Und als in aller Eile kreuzgefährliche Fahrradspuren an engen Straßen abgestrichelt wurden, um hier vor der Wahl noch Zahlen präsentieren zu können.

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  • Solidarität mit den Besetzern der ehemaligen Fachhochschule

    Wir dokumentieren:  Presseinformation zum Prozess gegen Besetzer der ehemaligen Fachhochschule Potsdam

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  • Die Garnisonkirche in der internationalen Presse

    Wir dokumentieren: Der „Guardian“ über die Garnisonkirche als Beispiel für Umdeutungen der Geschichte

    „Verdreht die rechtsextreme Ideologie den Begriff des „Kulturerbes “ in der deutschen Architektur?  Zwei Wiederherstellungsprojekte wecken die Befürchtung, dass die Idee der „Tradition“ gekapert wird.“
    schreibt der Guardian in einem aktuellen Leitartikel. Und fündig geworden ist Autor Rowan Moore wieder einmal in Potsdam.

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  • Pro Potsdam, Stadtwerke, KIS, Stadtkontor und co…

    Staat im Staate oder nur Ausführende neoliberaler Stadtpolitik?

    Am Beispiel des Streits um drei konkrete Initativen von Wohngemeinschaftsinitiven in Potsdam lässt sich ganz gut sehen, was in dieser Stadt seit Jahren schief läuft.

    Im Grunde hat sich ein System etabliert, bei dem sich Verwaltung, Oberbürgermeister und kommunale Unternehmen gegenseitig den „Schwarzen Peter“ zuschieben, politische Beschlüsse aushebeln und Verantwortung wegschieben können.

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  • Camp In vor dem Rathaus:

    Wohnprojektinitiativen gehen an die Öffentlichkeit

    Am Freitag, den 5. Oktober 2018 haben sich verschiedene Initiativen gemeinschaftlicher Wohnprojekte an die Öffentlichkeit gewandt, um darauf aufmerksam zu machen, welche fast unüberwindbaren Hürden die Stadt Potsdam für solche Projekte bereit hält (wir berichteten bereits über diese Anliegen)

    Am Freitag gab es Reaktionen aus der Stadt!:

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