Kategorie: Bürger:innen- und Mieter:inneninitiativen

Hier dokumentieren wir Aktionen, Forderungen und Stimmen der vielen stadtgesellschaftlichen Initiativen.Ob zur geplanten Verkleinerung des Strandbads Babelsberg, zum Staudenhof, in den Kämpfen um eine „Stadtmitte für alle“ und gegen einen barocken Stadtumbau – immer wieder melden sich Büger*inneninitiativen zu Wort, um ihre Positionen öffentlich zu machen. Hier geben wir ihnen ein Podium.

  • Demo: Stadt für alle!

    Freiraumdemonstration am 22. September 2018

    Und es wird wieder notwendig in dieser Stadt:
    Freiräume sind mal wieder gefährdet, das Freiland kämpft mit den Stadtwerken um jede Nutzungsform und einen fairen Vertrag, die Kreativen aus dem Rechenzentrum sollen viel höhere Mieten bezahlen.

    Raus auf die Straße für ein Potsdam für Alle! Hohe Mieten, die rabiate Abrisspolitik, die Privatisierung des öffentlichen Raums, der ignorante und heuchlerische Umgang mit Bürgerbeteiligung und letztlich die aktuelle Bedrohung der wenigen Frei- und Kulturräume dieser Stadt machen uns wütend!

    Wann: Samstag, 22.09.18 14 Uhr
    Wo: Vor Eingang freiLand, Friedrich-Engels-Straße 22, Potsdam

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  • Schwere Schadensbilanz

    Das Bündnis „Potsdamer Mitte neu denken“ lädt ein …

    … zum OB – Talk am 11. September ins Freiland.
    Und fragt:

    Ob der neue OB als Beitrag der Geschichtsaufarbeitung im Umgang mit dem Bürgerwillen einer Stiftung zum Wiederaufbau der Fachhochschule in der Stadtmitte beitreten würde?

    Ob der neue OB sich im Falle des Falles an das Minsk anketten würde, so es denn zum Abriss freigegeben werden sollte?

    Ob der neue OB bereit ist, zu verhindern, dass Bürgerbeteiligung inszeniert wird, um längst getroffen Entscheidungen den Schein der Legitimation zu geben?

    Alle diese Fragen und die Antworten der OB – Kandidaten darauf:

    https://www.potsdamermitteneudenken.de

  • Eine andere Mobilität ist möglich!

    Mediatrike – Festival in Potsdam

    Am Freitag, den 7. September findet auf dem „Bassi“ in Potsdam das 2. Mediatrike – Festival statt!
    Mediatrike ist ein Logo, was den Bau von Lastenrädern  mit kreativen, medialen  und nichtkommerziellen Nutzungsformen verbindet. Das gerade neu entstehende „Lasterad – Netzwerk“ der Stadt wirbt damit für neue Formen einer ökologischen Mobilität für Potsdam.

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  • Der Babelsberger Wald muss bleiben!

    Fahrraddemo am 1. September 2018

    Wieder einmal geht es in Potsdam um verfehlte, verspätete, nicht mit den BürgerInnen abgestimmte Stadtplanung.
    In Babelsberg soll das „Wäldchen“ zwischen S – Bahn und Breitscheidstraße verschwinden. Dagegen wehrt sich eine Bürgerinitiative mit Petitionen und mit einen Fahrraddemo:

    Samstag, den 1. September 2018,
    12.00 Uhr Breitscheidstraße/ Ecke Otto – Erich- Straße
    Ziel: Das Rathaus Potsdam

  • Gefunden: …

    … „Potsdam, es kann so einfach sein“

    Sehr schönes Video, was haben sich die Marketingverantwortlichen der Stadt dabei wohl gedacht?

    https://www.youtube.com/watch?v=d7JMjScRgiw

  • Für einen Neustart am Brauhausberg

    Reset!

    Das Ensemble am Brauhausberg gehört zu den prägenden Quartieren der Stadtmitte von Potsdam.
    Hier lässt sich exemplarisch beobachten, was eine schlechte und neoliberale Stadtpolitik anrichten kann und hier ist es notwendig und möglich, jetzt den „Resetknopf“ zu drücken:

    Für einen radikalen Neuanfang am Brauhausberg!

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  • WESTKURVE vs. Der Oberbürgermeister – Das FINALE


    Das erste letzte Mal ABSCHOTTERN am 25.07.18

    Auf der WESTKURVE, der Sport- und Freizeitanlage in der Hans-Sachs-Straße in Potsdam-West soll das Sommerloch ausgehoben werden und die Sanierung durch die Landeshauptstadt Potsdam beginnen. Na das ist doch mal eine Nachricht, die kaum noch jemand für möglich gehalten hat! Vorausgegangen ist das über zehnjährige Engagement der Bürgerinitiative WESTKURVE, das zu diversen Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung – 2011 für die Sanierung des Fußballfeldes als modernem Tennenplatz – 2017 für eine Beleuchtung des Platzes zugunsten einer ganzjährigen Nutzung – sowie mehreren Voten im Rahmen des Bürgerhaushaltes führte. In dieser Zeit wurde der Schotterplatz, der nach jahrzehntelanger Verwahrlosung ein Schattendasein fristete, in ehrenamtlicher Leistung zu einem alltäglich belebten und beliebten Ort in der Nachbarschaft von Potsdam-West. Von April bis Oktober trainieren hier Fuß- und Volleyballer, Kinder und Erwachsene, Frauen und Männer. Die Turniere am 1. Mai und zum ErnteDankWest sind legendäre Sportfeste in der Potsdamer Freizeitsportszene. Und auch als Bühne umjubelter Konzerte von Bands wie HASENSCHEISSE, DOTA, Dirty Honkers, Footprint Project und zuletzt Banda Internationale diente die WESTKURVE.
    Ach ja, auch zwei Schulen aus dem Kiez sollen hier ihren Sportunterricht machen.

    Letzteres ist der Grund, warum die Landeshauptstadt die Sanierung aus dem Säckel der Schulsportanlagen finanziert und der Kommunale Immobilienservice – kurz KIS – die Planung in den Händen hält.

    Die WESTKURVE ist ein Paradebeispiel, wie engagierte Einwohnerinnen und Einwohner von Potsdam sich in Stadtentwicklungsprozesse einbringen, mit welchen Barrieren sie in der Stadtverwaltung konfrontiert sind, welche Erfolge sie dennoch mithilfe der kommunalen Beteiligungsinstitutionen und -instrumente erringen.

    Nun geht es also an die finale Sanierung der WESTKURVE.

    An dieser Stelle werden wir in den kommenden Wochen ganz sportlich berichten und kommentieren.

    Anpfiff zum FINALE
    WESTKURVE vs. Der Oberbürgermeister

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  • „Kommunale Impulse zu einer gemeinwohlorientierten Bodenpolitik“

    Der „Münchner Ratschlag zur Bodenpolitik“ veröffentlicht „Handlungsmöglichkeiten der Städte für soziale Wohnungsversorgung
    und lebenswerte Städte“

    Am gleichen Wochenende wie das „Wohnpolitische Forum“ in Potsdam trafen sich in München Stadtteilinitiativen, MieterInnengruppen und Kommunen, um über eine andere Wohnungspolitik zu beraten.
    Herausgekommen ist ein spannender Leitfaden für Städte, wie eine gemeinwohlorietierte Wohungspolitik aussehen könnte.

    Hier haben wir ihn dokumentiert und empfehlen ihn als Leitfaden für alle, die in Potsdam politische und Verwaltungsverantwortung tragen:

    Münchner_Ratschlag_Bodenrecht_Ergebnispapier

  • Festsitzen in Krampnitz – das städtische Verkehrskonzept

    Städtische Verkehrskonzepte

    Vor 170 Jahren bekam Potsdam einen Bahnanschluß. Der Hauptbahnhof ist jünger, da die letzten verbliebenen Reste des denkmalgeschützten Bahnhofs 1998 abgerissen wurden, um die allen bekannten Bahnhofspassagen hinzusetzen. Beinahe hätte damals schon die Stadt ihren Unesco-Titel wegen des überdimensionierten Bahnhofs verloren. Der damals amtierende Bürgermeister ist über den Bahnhof politisch gestolpert und mußte abdanken, dem amtierenden Oberbürgermeister ist der Unescotitel nach eigenem Bekunden aber auch  nicht das Wichtigste.

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  • Pläne vs. BürgerInnen

    Nutzungskonflikte der Stadtplanung

    Das – von der aktuellen Stadtregierung ja so hochgelobte – Wachstum der Stadt bringt immer mehr Nutzungskonflikte in Potsdam hervor.

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