Kategorie: Kritische Stadtentwicklung

Auf unserer Seite zeigen wir Alternativen zur neoliberalen, unsozialen Stadtentwicklung in Potsdam und geben der Stadtgesellschaft eine Öffentlichkeit.

  • Klimaschutz? Bitte nicht zu ambitioniert…

    … machten heute in der Stadtverordnetenversammlung SPD und CDU klar.

    Als TOP 7.5 lag der SVV ein Antrag vor, der das wissenschaftlich begründete Ziel verfolgt, die Klimaneutralität in der Landeshauptstadt bis spätestens 2035 herzustellen. Im Antrag wird der Oberbürgermeister beauftragt, „im Rahmen seiner Möglichkeiten auf Landes- und
    Bundesebene darauf hinzuwirken, dass die zur Erreichung dieses Ziels notwendigen
    Rahmenbedingungen für Kommunen geschaffen werden“
    . Des Weiteren sollen „Konzepte und Programme zum Klimaschutz der Landeshauptstadt Potsdam sowie ihrer Eigenbetrieben und Beteiligungen sollen in ihrer Zielsetzung entsprechend angepasst werden. Der Stadtverordnetenversammlung ist bis Mai 2022 zu berichten.“ Es ist nun zu befürchten, dass weder aus der Zielstellung etwas wird, noch das zeitnah etwas Richtungsweisendes beschlossen wird.

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  • Der Bürgerrat Klima – ein Model mit Zukunft?

    Am Freitag ist erneut globaler Klimastreiktag. Angesichts der Unzulänglichkeiten beim Klimaschutz ein Muss. https://www.klima-streik.org/. Auch deshalb schauen wir wieder einmal über den Tellerrand Potsdams hinaus um Lösungsansätze für mehr Klimaschutz, Demokratie und Teilhabe aufzuzeigen.

    „Das 1,5-Grad-Ziel hat oberste Priorität. Vor dem Klima sind wir alle gleich. Um den Erhalt der Lebensgrundlage aller Menschen, von dem die Zukunft der nachfolgenden Generationen abhängt, sicherzustellen, ist das 1,5-Grad-Ziel nicht verhandelbar. Jedes neue Gesetz ist auf seine Klimaschutzwirkung zu überprüfen und darf den Klimazielen nicht entgegenwirken. Klimaschutz ist ein Menschenrecht und muss ins Grundgesetz aufgenommen werden.“ 141 Mitglieder des Bürgerrats Klima stimmten im Juni 2021 dafür. Lediglich 11 dagegen.[0]

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  • RZ 4ever – Demo Mi.15.09.21

    Auch wir rufen auf zur Demonstration FÜR EIN POTSDAM MIT RECHENZENTRUM!

    Das Rechenzentrum, ein städtischer Ort der Kultur, Kunst und Begegnung, den Hunderte von Menschen, Gruppen und Initiativen intensiv und divers nutzen, ist nach wie vor vom Abriss bedroht – und das völlig ohne Not!

    Mehr dazu unter Demo: Für ein Potsdam mit Rechenzentrum | Rechenzentrum Potsdam (rz-potsdam.de)

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  • Sonntagsfrage: Klimaschutz wann und mit wem?

    eine Inforeihe von Oskar Werner zur Bundestagswahl

    Die Forschungsgruppe Wahlen e.V. hat in aktuellen Befragungen herausgefunden, dass dem Wahlvolk eine Rot-Grün-Rote Regierung die liebste Dreierkombi wäre (03.09.2021 [1]). SPD+GRÜNE steht am höchsten im Kurs – hat aber nach Umfrageergebnissen keine Parlamentsmehrheit. Als sehr wichtig für die eigene Wahlentscheidung bezeichnen 51 Prozent der Wähler*innen das Thema soziale Gerechtigkeit, 39 Prozent den Klimaschutz, 23 Prozent die Corona-Pandemie und 21 Prozent das Thema Flüchtlinge und Asyl. [2]

    Uns wundert die hohe Relevanz von sozialer Gerechtigkeit und Klimaschutz nicht. Deshalb haben wir bereits über zwei Aspekte (Wohnen und Steuern) berichtet. Nun fragen wir nach, wie die Parteien das Thema Klimaschutz angehen wollen.

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  • „Kramp-Witz statt Krampnitz“

    Aus Krampnitz wird ein „Kramp-Witz“, heißt es im Aufruf für eine Demo am Mittwoch den 16.06. um 14:00 Uhr vor dem Rathaus Potsdam

    Seit Monaten kritisieren DIE aNDERE, der BUND, Stadt-für-alle, einige Ortsbeiräte und nun auch Fridays-For-Future die Fehlentwicklungen beim größten Bauvorhaben der Stadt. Aufgeführt werden: mangelhafte Trassenfreihaltung für die Straßenbahn, Stückwerk bei der Energie- und Wärmeversorgung, kein kontinuierlicher Zuwachs an preisgebundenen Wohnungen, unehrliche Kommunikation und Intransparenz der Stadt sowie die Beteiligung der Deutschen Wohnen am Projekt.

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  • Menschen auf der Straße, Kunst im Eimer und Militär im Höhenflug

    Der heutige 1. Mai wird überaus politisch: Über 20 Demonstrationen in Berlin zu unterschiedlichen Themen wie Mietenpolitik, Migration, Kultur, Kunst, Gerechtigkeit in Verkehr und Betrieb wurden angemeldet. Einige Demos und mindestens eine Aktion gibt es auch in Potsdam. Genügend Gelegenheiten raus zu gehen!

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  • Der Planet stirbt, und wir alle geben Sterbehilfe

    Gestern fand der weltweite Aktionstag der Fridays-for-Future-Bewegung statt. Auch in Potsdam – zwischen Filmmuseum und Rechenzentrum. Neben vielen Schüler*innen beteiligten sich auch Wissenschaftler*innen und andere Potsdamer*innen am Klimastreik. Insgesamt unterstützten 35 Initiativen den Aktionstag, darunter VCD, BUND, NABU, Extinction Rebellion, Ende Gelände, Greenpeace. Die Teilnehmer*innen der Menschenkette umringten eine der meistbefahrenen Potsdamer Straßen (die Breite Straße) zu beiden Seiten und plakatierten ihre Sorgen und Forderungen.

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  • Potsdams Fahrradklima: Note 3,7

    Eine ADFC-Umfrage, an der sich in Brandenburg knapp 5.400 Radfahrende beteiligt haben, zeichnet ein ernüchterndes Bild. Gesamtnote 4,2! Genügend ist für die Verkehrswende und den Klimaschutz nicht genug! Die Zufriedenheit der 991 dabei befragten Potsdamer*innen liegt am oberen Ende der Skala: Note 3,7. Die Umfrage zeigt: „Brandenburgs Entwicklung beim Radverkehr stagniert, keine einzige Brandenburger Kommune konnte die Zufriedenheit unter den Radfahrenden in den letzten zwei Jahren steigern“, erläutert der Landeschef des Brandenburger ADFC.

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  • Klimaschutz NEIN DANKE! Staudenhof ade?

    Ein Wald mit rund 18.000 Buchen, der vor 45 Jahren gepflanzt worden wäre, wäre notwendig, um die CO2-Menge auszugleichen, die durch die Herstellung der Baustoffe und die Errichtung des Staudenhofes emittiert wurde. Wenn die Stadt jetzt noch den Gebäudekomplex abreißen und klein schreddern möchte, damit es als Bauschutt unter weiteren sinnlosen Straßenprojekten vergraben werden kann, dann erhöht sich dieser CO2-Rücksack noch mal deutlich. …

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  • Gesunde Zukunft! Krankes Bergmann-Klinikum?

    Briefbogen des EvB vom Juni 2020 … voll des Eigenlobes

    Eine gesunde Zukunft wünschen sich angesichts der Pandemie sicherlich alle Potsdamer*innen. Die Pandemie und die Vorfälle im Ernst-von-Bergmann-Klinikum letzten Jahres waren der Anlass, das Haus, sein Geschäftsgebaren und seine Eigentümerin – die Stadt in Persona der OB – unter die Lupe zu nehmen. Anlässe hätte es vorher schon viele gegeben. Spätestens beim Doppel-Bürgerbegehren GESUNDE ZUKUNFT! hätten die Verantwortlichen hellhörig werden müssen. Denn ….

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