Kategorie: Recherchen

Wir bringen Licht ins Dunkel! Immobilienkonzerne und internationale Investor*innen sind auch in Potsdam aktiv und verstecken sich viel zu oft hinter undurchsichtigen Beteiligungsgeseelschaften, Investmentfonds, Immobilienverwaltern. Wer hier in Potsdam den schnellen Profit mit Spekulation, Geldwäsche und Steuervermeidungsmodellen sollte wissen: Wir sind da und kennen Eure Geschäfte. Hier findet Ihr unsere bisherigen investigativen Recherchen. Viel mehr und überregional findet Ihr hier: https://correctiv.org/wem-gehoert-die-stadt/

  • Die Deutsche Wohnen AG kauft sich weiter in Potsdam ein!

    Während in Berlin im nächsten Jahr die Volksabstimmung „Deutsche Wohnen und co. enteignen“ an den Start geht, kauft sich der umstrittene und börsennotierte Immobilienkonzern weiter in Potsdam ein.

    Der neuste Deal hat ein besonderes „Geschmäckle“ – verbindet er doch einen der Immobilienskandale der Stadt und dessen bekannten Protagonisten mit eben dem großen börsennotierten Immobilienkonzern, an dem sich die Kritik an der Mietenpolitik der letzten Jahre symbolisch entzündet hat: der Deutsche Wohnen AG.

    Am Stern, in der Stein – und Großbeerenstraße hat die Deutsche Wohnen offensichtlich mehrere Häuser des großen Neubauprojektes des Potsdamer Immobilienunternehmens Kirsch & Drechsler bzw. deren Vermarktungsunternehmens Kirsch & Kirsch gekauft.

    Damit schließt sich ein Kreis, der symbolisch für die Potsdamer Wohnungs – und Mietenpolitik steht.

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  • Mieterhöhungen in Potsdam – Zwischen Wut und Ignoranz

    Im Oktober haben viele Menschen in Potsdam Briefe bekommen, in denen Mieterhöhungen angekündigt worden. Darunter rund 3.000 Mieter*innen der kommunalen Gesellschaft ProPotsdam und viele andere des von der Stadt Potsdam jahrelang beförderten Immobilienunternehmens Semmelhaack – mitten in der sozialen Krise der Coronapandemie.

    Besonders betroffen waren Mieter*innen in der Teltower Vorstadt. Hier waren die Erhöhungen besonders massiv und meist bis an die Grenze des rechtlich Machbaren.

    Seitdem macht sich Unmut breit, gründen sich neue Mieter*inneninitiativen, werden offene Briefe verfasst und Forderungen an die Stadt formuliert.
    Und: Seitdem kann man in den Reaktionen der Stadt, der kommunalen Politik und der ProPotsdam gut beobachten, mit welcher Ignoranz hier die Sorgen und Bedürfnisse der Menschen behandelt werden.

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  • Weiter recherchieren!

    Wem gehört Potsdam?

    Nach der großen öffentlichen Aufmerksamkeit für unsere Recherche zu den Geschäftsmodellen internationaler Immobilien – und Finanzinvestoren in Potsdam machen wir natürlich weiter!

    Auch, weil die Reaktionen und Konsequenzen aus Verwaltung und Politik der Stadt Potsdam in einem Wort zusammen zu fassen sind: Nichts.

    Deshalb wollen wir hier unsere Recherchewege öffentlich machen.
    Wie sind wir vorgegangen, welche Quellen haben wir verwendet, wie können Mieter*innen rausbekommen, wem sie eigentlich Miete bezahlen.

    Wir wollen damit Mieter*innen in Potsdam Mut machen, selbst aktiv zu werden, zu recherchieren und sich zu organisieren.

    Gleichzeitig bieten wir weiter an: Schickt uns Eure Mietverträge, dubiose Namen von neuen Eigentümern, Betriebskostenabrechnungen u.s.w.
    Wir bleiben dabei: Nur, wenn die Menschen in der Stadt wissen, wem sie gehört, können sie auch Widerstand leisten und ihre Freiräume erkämpfen!

  • Reaktionen und Antworten

    Wir haben eine Menge an Reaktionen und Antworten auf unsere Aktionen und Veröffentlichungen in den letzten Wochen erhalten.
    Die wollen wir Euch nicht vorenthalten.
    Dabei geht es natürlich vor allem um das Dossier zu Immobilieninvestoren in Potsdam, aber auch weiter um das Thema Strandbad im Park Babelsberg.

    Aber lest am Besten selbst:

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  • Von Potsdam nach Panama und zurück

    Wir hätten nie gedacht, so weit zu kommen.
    Nach 6 Monaten intensiver Recherche, über 150 Dokumenten, vielen heißen Diskussionen veröffentlichen wir die Ergebnisse einer Recherche über das Geschäftsmodell eines international aufgestellten Konstrukts von Finanz – und Immobilieninvstoren in Potsdam.

    Diese Dokumentation wurde von einem Rechercheteam im Netzwerk „Stadt für alle“ Potsdam erstellt. Ohne die Unterstützung von Übersetzer*innen, Grafiker*innen und vor allem dem Recherchenetzwerk „Correctiv“ wären wir nie soweit gekommen!

    Danke!
    Das geht natürlich an das Rechercheteam, den Grafiker, Übersetzer*innen und die Linke Potsdam für die finanzielle Unterstützung!!!

    Die Dokumentation ist öffentlich! Sie kann heruntergeladen und soll verbreitet werden.
    Eine „Stadt für alle“ geht nur mit dem Wissen darum, wem sie gehört!
    Wir bitten lediglich, auf die Urheberschaft des Netzwerkes „Stadt für alle“ Potsdam zu verweisen.

    Bei Fragen und Anregungen, wenn Ihr selbst solche Netzwerke erkunden wollt, wendet Euch an uns:

    blog@potsdam-stadtfueralle.de

  • Ein erstes Fazit

    Auf der hier anhängenden Erklärung ziehen wir ein erstes Fazit und wenden uns an die Politik und Verwaltung der Stadt Potsdam:

    • Schaffen Sie Transparenz! Die Bürger*innen der Stadt haben ein Recht darauf, zu wissen, „wem Potsdam gehört“! Machen Sie öffentlich, wenn internationale Finanz – und Immobilieninvestor*innen in Potsdam kaufen, verkaufen, investieren und spekulieren!
    • Erlassen und verabschieden Sie so schnell wie möglich eine Zweckentfremdungsverordnung! Darin muss ein klares Verbot der Umwandlung regulärer Mietwohnungen in „Möblierte Wohnungen zum befristeten Gebrauch“ enthalten sein!
  • Dokumente und Belege

    Alle unsere Aussagen im dem Dossier „Von Potsdam nach Panama und zurück“ sind belegbar.
    Wir haben im letzten halben Jahr in über150 Dokumenten, Webseiten, Bilanzen und Handels – bzw. Unternehmensregistern recherchiert und gelesen. Einige Male mussten wir Dokumente kaufen, oft übersetzen.

    Hier findet sich eine erste Auswahl von Dokumenten als Belege und um selbst weiter zu recherchieren:

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  • Von Potsdam nach Panama und zurück …

    Am Samstag, den 20. Juni 2020 werden wir endlich die große Recherche zu den Geschäftsmodellen internationaler Finanz – und Immobilieninvestoren in Potsdam veröffentlichen!

    Dazu gibt es am Rathaus Potsdam ab 10.00 Uhr eine Aktion zum Thema „Möblierte Wohnungen“ und die Möglichkeit für Pressegespräche und Interviews mit den Aktivist*innen des Rechercheteams.

    Hier ist die Presseeinladung:

    Ab Samstag früh kann hier das gesamte Dossier mit der Geschichte, Grafiken, Namen und vielen Hintergrundaktionen gelesen und herunter geladen werden.

  • VOR – ORT sein! – Dossier zum Thema!

    Am Samstag, den 16. Mai 2020 möchten sich Stadtverordnete und „Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten“ VOR ORT anschauen, ob ihr heimlich ausgehandelter „Kompromiss“ zur Verkleinerung des Strandbads und Seesportclubs zugunster eines historischen Parkweges so tragfähig ist.

    Ist er nicht.

    Im Folgenden findet ihr die Presseinfo des Netzwerkes, den Aufruf und ein Dossier mit vielen Infos über diesen stadtpolitischen Streitpunkt.

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  • Das war der „Housing Action Day“ in Potsdam!

    Und: Das sind die markierten Objekte „Möblierten Wohnens“ in Potsdam

    Hier findet man eine Zusammenstellung aller Objekte, Besitzer*innen, Vermittler*innen, Höhe der Mieten und viele Daten und Bilder zu den Objekten.

    Wir fordern Euch auf: Meldet uns weitere Wohnungen und Häuser, wo mit dem Geschäftsmodell „Möblierten Wohnens“ auf skandalöse Weise Gewinn gemacht wird!

    Schreibt uns, schickt Bilder, gerne Mietverträge (die fast immer rechtlich nicht zulässig sind!), wir behandeln alles vetraulich.
    Aber, wir versprechen: Wir werden solche Vermieter*innen öffentlich machen, Nerven und ihr Geschäftsmodell beschädigen!

    blog@potsdam-stadtfueralle.de

    Housing Action Day in Potsdam 2020