Kategorie: Stadtmitte für alle

Stadtmitte für alle!

Hier werden wir die Kämpfe um die Stadtmitte von Potsdam dokumetieren.
Das ist notwendig.
Die kommunale Politik möchte eine „schöne“, barocke Kopie der Stadtmitte wieder aufbauen, unkritisch zu deren Geschichte, mit Privatisierung und unterstützt durch das Sponsoring von Neu – Reichen PotsdamerInnen.

Dem setzen viele Menschen eine Idee einer bunten, vielfältigen, von der Stadtgesellschaft nutzbaren Stadtmitte entgegen.

Hier sind sie organisiert:
http://stadtmittefueralle.de/

  • Potsdam und seine Hohenzollern

    Ein Streit, ein Beitrag, eine Spendenaktion

    Die Residenz – und Militärstadt Potsdam wurde jahrhundertelang durch die Fürsten des Hauses Hohenzollern geprägt. Heute wollen die Menschen von Mitteschön, die Granden der Evangelischen Kirche und viele Politiker*innen aus fast allen Parteien am Liebsten die gute, alte Zeit zurück. Da wo in der Garnisonkirche noch für den Sieg der preußischen Waffen gepredigt wurde, wo der Glanz des barocken Italiens ein wenig auf die Stadt abfärbte, wo Ordnung, Gehorsam und Disziplin die vorherrschenden Verhaltenswerte waren. Gerade haben viele Menschen bei der alljährlichen „Schlössernacht“ wieder ein eindrucksvolles Zeichen gesetzt.
    Die Nachfahren der Hohenzollern – Dynastie haben das mal ein wenig weiter gedacht und fordern jetzt „ihr Eigentum“ zurück – einschließlich der Wohnrechte in Schlössern und Villen und dem Recht, die Geschichte selbst zu schreiben.

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  • Preußens Gloria und geheime Verhandlungen mit Frau Grütters

    Die Hohenzollern erhalten ein unentgeltliches Wohnrecht im Schloss Cecilienhof

    So zumindest die Wunschvorstellung von Georg Friedrich Prinz von Preußen. Entweder sind die Hohenzollern, die seit 2018 in Potsdam wohnen, pleite und sich zu fein ordentlich Wohngeld zu beantragen, oder sie sind völlig weltfremd. 100 Jahre nach Kriegsende (ein Krieg den Friedrich Wilhelm Viktor Albert von Preußen, der letzte deutsche Kaiser und Ururopa des Prinzen, begonnen hat), kommen sie wieder aus ihren Löchern gekrochen. Kein Wunder, da die Gesellschaft sich seit Jahrzehnten weigert, die eigene Geschichte aufzuarbeiten und mittlerweile immer weiter nach rechts abdriftet.

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  • 50 Jahre Hotel Mercure

    von Andrzej Krajnik

    Fünfzig Jahre ist im Mai das Hotel Mercure alt geworden. Am ersten Mai 1969 wurde das drittälteste Hochhaus Potsdams als Interhotel Potsdam in der neuen Stadtkrone für Hotelbesucher eröffnet.

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  • Was andere schreiben …

    Wir dokumentieren:

    Heute: Aus der FAZ zur Wohnungsfrage und Enteignungsforderungen,
    Aus der Süddeutschen Zeitung zur Alternative „Mietshäusersyndikat“

    Wenn schon die FAZ einen Stadtgeografen folgenden Satz sagen lässt: „Ich würde eher sagen, eine Abschreckung von Investoren ist genau das, was wir jetzt brauchen.“ – dann zeigt dies ganz gut die Brisanz der sozialen Frage „Wohnen“ in Deutschland.

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  • Kein Garnisonkirchen-Glockenspiel zum Gedenken

    Die BÜRGERINITIATIVE FÜR EIN POTSDAM OHNE GARNISONKIRCHE hat dem Oberbürgermeister einen Brief geschrieben. Diesen möchten wir hier publizieren. Anlass ist das Gedenken an die Bombardierung Potsdams in der Nacht vom 14./15. April 1945 – „die Nacht von Potsdam“.  Die Forderung ist eindeutig und einleuchtend: Kein Garnisonkirchen-Glockenspiel zum Gedenken an die Bombardierung Potsdams!

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  • Das Minsk – eine win-win-Situation?

    Die Bürger*innen-Initiativen pro-brauhausberg, (re)vive minsk und Potsdamer Mitte neu Denken haben eine Presseerklärung zum „Minsk“ verfasst. Sie stellen auch die Fragen, ob die nun gefundene Lösung wirklich eine win-win-Situation ist und ob diese Lösung nicht zum Schaden der Demokratie ist.

    2019-03-31_PMND+ProBhb+reviveminsk_PM zu Platter+Minsk

  • DIE GRÜNEN, welk und gelb beim Rechenzentrum

    Während die Nutzerinnen des Kunst- und Kreativhauses Rechenzentrum die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie für das KreativQuartier3 ablehnen und wiederholt protestieren, legen die Bündnisgrünen einen Vorschlag vor, der diese Bedenken nicht ernst nimmt und alles andere als ökologisch oder nachhaltig ist. Im Gegenteil, am Projekt „RZ-Vertreibung“, beteiligen sich auch die Grünen der Stadt Potsdam. Zynisch sind die „grünen“ Kommentare allemal.

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  • Die Stadt ist kein Museum

    Kommentar eines „Unbelehrbaren“, der nicht in die Euphorie für die Pläne auf den Brauhausberg einstimmen kann.

    Da ist sie also – „DIE Lösung“.

    Hasso Plattner kauft das Gelände am Brauhausberg und erhält das „Minsk“

    Jetzt überschlagen sie sich wieder – in PNN und MAZ, in Politik und Verwaltung. Die Euphorie kennt keine Parteien mehr, keine eigenen Werte, nur noch Zustimmung und Lobhudelei.

    Von mir nicht.

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  • PRESSEMITTEILUNG der Bürgerinitiative für ein Potsdam ohne Garnisonkirche


    Wir dokumentieren:

    Potsdam, den 24.03.2019

    Rewe-Garnisonkirchenschokolade veranschaulicht die Unglaubwürdigkeit der Stiftung Garnisonkirche

    An der Kontroverse um die Garnisonkirchenschokolade des Rewe-Markts an der Breiten Straße offenbart sich das Dilemma der Stiftung Garnisonkirche.

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  • DIE LINKE kontra Rechenzentrum

    Der aktuelle Vorschlag der LINKEN-Fraktion im Rathaus für ein „Förderprogramm für Kreative“ klingt wie eine Unterstützung der Kreativwirtschaft, ist aber nichts anderes als ein Kniefall vor der Stiftung Garnisonkirche und ihrem absurden Bauvorhaben. Angesichts der zu erwartenden hohen Mietkosten für das neue KreativQuartier3 sollte nicht über Subventionen nachgedacht werden, sondern darüber, ob es überhaupt notwendig ist, das bestehende Rechenzentrum dem Erdboden gleich zu machen.

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