Kategorie: Wem gehört Potsdam?

Hier veröffentlichen wir regelmäßig Recherchen über Immobilieninvestor*innen, Eigentumsverhältnisse, globale Verflechtungen und das Agieren von Immobilienfirmen.

  • Dokumente und Belege

    Alle unsere Aussagen im dem Dossier „Von Potsdam nach Panama und zurück“ sind belegbar.
    Wir haben im letzten halben Jahr in über150 Dokumenten, Webseiten, Bilanzen und Handels – bzw. Unternehmensregistern recherchiert und gelesen. Einige Male mussten wir Dokumente kaufen, oft übersetzen.

    Hier findet sich eine erste Auswahl von Dokumenten als Belege und um selbst weiter zu recherchieren:

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  • Von Potsdam nach Panama und zurück …

    Am Samstag, den 20. Juni 2020 werden wir endlich die große Recherche zu den Geschäftsmodellen internationaler Finanz – und Immobilieninvestoren in Potsdam veröffentlichen!

    Dazu gibt es am Rathaus Potsdam ab 10.00 Uhr eine Aktion zum Thema „Möblierte Wohnungen“ und die Möglichkeit für Pressegespräche und Interviews mit den Aktivist*innen des Rechercheteams.

    Hier ist die Presseeinladung:

    Ab Samstag früh kann hier das gesamte Dossier mit der Geschichte, Grafiken, Namen und vielen Hintergrundaktionen gelesen und herunter geladen werden.

  • Bewegung im Konflikt um das Strandbad?

    Wie das anhängende Schreiben zeigt, gibt es offensichtlich ein wenig Bewegung im Streit um das Strandbad Babelsberg.
    Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten bietet an zu prüfen, die Ausdehnung der Liegewiese um 60 m zu verlängern – …
    … wenn die Stadtverordneten am Mittwoch dem vorliegenden Vertrag zu zustimmen.

    Was tatsächlich nach ein wenig Bewegung zum angeblich „alternativlosen, ausgehandelten“ Vertrag klingt ist bei Nachlesen der Vereinbarung eine ziemliche Unverschämtheit.
    Die Stiftung bietet an, zu prüfen. Das würde sie aber nur tun, wenn die SVV dem
    vorliegenden Vertrag ohne Veränderung zu zustimmen.
    Das fühlt sich nicht nur nach Erpressung an.

    Gegenvorschlag: Die Stadt Potsdam bietet an, die jährlichen Zuschüsse an die SPSG zu prüfen, wenn die Stiftung auf diesen komischen historischen „Drive“ verzichtet. Wenn nicht, dann zahlen wir nicht mehr.

    Es bleibt dabei: Gegen diese Ignoranz hilft nur der Druck von der Straße!
    Mittwoch, den 3. Juni 2020 ab 14.00 Uhr am Unicampus Griebnitzsee.

  • Was für eine coole Serie …

    Im Netzwerk „Stadt für alle“ sind in den letzten Jahren eine Menge cooler, kreativer Flyer, Banner und Aufkleber entstanden, die inzwischen mit ihrer Farbe und dem Wiedererkennungswert das Stadtbild prägen.

    Nun sind die nächsten entstanden, welche unsere Positionen in aktuellen Konflikten um die Stadtpolitik in Potsdam wiederspiegeln.
    Hier sind sie und gleich mal die gesamte Sammlung zum Runterladen und verwenden.
    Die Printformen gibt es beim Netzwerk und bei ganz vielen Initiativen vor Ort (Sputnik, Freiland, Kuze etc.)

  • Alternativvorschläge zum Flächentausch im Park Babelsberg

    Wir dokumentieren: Ein Diskussionspapier der BI „Babelsberger Wasserfreunde“ zum geplanten Flächentausch im Park Babelsberg

    Es gibt andere Kompromisse, es gibt Alternativen!
    Wir schließen uns der Forderung nach einem Moratorium an: Jetzt ist es an der Zeit, mit einander wirklich zu diskutieren und einen richtigen Kompromiss zu finden!

  • Was für eine Ignoranz!

    Wie uns Bürger*innen der Stadt mitgeteilt haben, will die Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten bereits nächste Woche mit dem umstrittenen Abriss der Gebäude am Strandbad und Seesportklub Potsdam beginnen.

    Am Dienstag soll ein Bauzaun aufgestellt werden, am Mittwoch der Abriss beginnen.

    Was für eine Ignoranz!

    Gleichzeitig rufen verschiedene Initiativen und Gruppen aus der Stadtgesellschaft dazu auf, diesen Abriss zu verhindern und fordern ein Moratorium für alle Bauarbeiten für dieses Projekt.

    Wir dokumentieren: Aufruf zum Widerstand gegen die ignoranten Pläne der Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten (SPSG)!

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  • Offener Brief der BI „Babelsberger Wasserfreunde“

    Wir dokumentieren:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Initiative Babelsberger Wasserfreude 15.04.2020
    c/o Klara Müller, Ekkehart Schöll

    Herrn Prof. Dr. Christoph Vogtherr
    Postfach 60 14 62
    14414 Potsdam

    Maßnahmen der Schlösserstiftung zur Umsetzung des Vertrags mit der Stadt Potsdam
    hier: Abbruch des Bootshauses des Seesportclubs, Durchführung der Gesamtmaßnahme.

    Sehr geehrter Herr Vogtherr, sehr geehrte Damen und Herren,

    Es liegt ein Vertragsentwurf zwischen der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten und der Stadt Potsdam vor, der die Verlagerung des Strandbades Babelsberg und des Seesportclubs vorsieht mit Abbruch der Gebäude und Neubau der gesamten Einrichtungen. Diesem Vertragsentwurf hat die Stadtverordnetenversammlung allerdings noch nicht zugstimmt. 

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  • Tag X im Park Babelsberg?

    Offenbar bereiten sich in Potsdam verschiedene Gruppen darauf vor, den Abriss am Strandbad Babelsberg und im Seesportklub aktiv zu verhindern.

    Wir dokumentieren: Nachdem die „Stiftung Preußische Schlösser und Gärten“ offensichtlich plant, den Abriss von öffentlichen Gebäuden und Flächen trotz ausstehenden Vertrages voran zu treiben, wird dafür schon Widerstand angekündigt.

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  • Hofberichtserstattung in der PNN

    Die PNN und der Tagesspiegel haben am Samstag, den 4. April 2020 eine Sonderbeilage von 20 Seiten der Stiftung „Preußische Schlösser und Gärten Berlin – Brandenburg“/ SPSG veröffentlicht und verbreitet.

    In Anbetracht der vielen Konflikte um Badestellen, Fahrradfahren, Grillen und vieler anderer Bedürfnisse des Alltags ist dies schon ein ziemlich einseitige Stellungnahme unserer Lokalzeitungen.

    Wir dokumentieren: Offener Brief an die PNN

    Sehr geehrtes PNN-Team,

    ich habe die PNN abonniert um, ganz im Sinne der Aufgaben einer Zeitung, Informationen, Hintergründe und diverse Meinungen zu aktuellen und relevanten Themen zu erfahren. Dazu zählt natürlich auch über Angebote, gerade im kulturellen Bereich, informiert zu werden und entsprechende Anbieter zu Wort kommen zu lassen.
    Was meines Erachtens aber überhaupt nicht klar geht sind Beilagen wie die der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten in der Wochendausgabe Ausgabe vom 4. April.

    • Warum wird mir eine zeitungsgroße, 20 Seiten (!) starke, als Programm getarnte und unkommentierte Selbstinszenierung der SPSG in die Tageszeitung gelegt? Das überschreitet ein ‚zu Wort kommen lassen‘ von einer Kulturanbieterin bei weitem und ohne den PNN als ‚Schutz‘ hätte das jeder „keine Reklame/kostenlose Zeitungen“-Aufkleber am Briefkasten aussortiert.
    • Ist den PNN nicht bewusst, dass die SPSG neben ihrem kulturellen Angebot vor allem eine sehr mächtige und aktive politische Akteurin, besonders in der Potsdamer Stadtpolitik ist? Wie rechtfertigen die PNN in diesem Kontext solch eine subjektive umfangreiche Beilage zur Zeitung, sowohl inhaltlich also auch die Dienstleistung der Verteilung über das Kundennetz der PNN betreffend?
    • Wie findet solch eine umfangreiche subjektive Beilage einer Stiftung den Weg in die Tageszeitung? Welche Kriterien gibt es für solch eine Leistung und welche geschäftlichen Absprachen stehen dahinter?

    Bitte haben Sie Verständnis, dass eine ehrliche Beantwortung dieser Fragen Grundlage für ein Fortbestehen meines Abonnements ist.

  • Stiftung Garnisonkirche im Kommunikationsnotstand

    eine andere Perspektive; DER LINKE

    Der Kommunikationsvorstand Wieland Eschenburg wandte sich per Brief an die SVV der Stadt (siehe unten). Der Brief ist ein Kommunikationsdesaster und an Dreistigkeit und inhaltlicher Plattheit kaum noch zu toppen. Hier unser Kommentar (Neufassung).

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