Schlagwort: Bürgerbeteiligung

  • Bürgerinitiativen gegen maßlose Investorenprojekte – Teil 4

    Updaten: 23.01.2022I:

    In relativ kurzer Zeit hat sich nun schon die 4. Bürger*inneninitiative gegen ein maßloses und zerstörerisches Investorenprojekt gegründet.
    Heute stellen wir vor und bitten um Eure Unterstützung:

    Bügerinitiative „Medienstadt Babelsberg“.

    Sie hat sich gegründet, als öffentlich wurde, dass im Filmpark Babelsberg eine „Media City“ geplant ist. MIt Hochhäusern von bis zu 66 m Höhe, für mehr als 5.000 neue IT Arbeitsplätze, als privates Investorenprojekt und ohne jegliche Beteiligung der Menschen, welche in der Nähe und in Babelsberg leben.

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  • Offener Brief der BI „Rettet die Nedlitzinsel“

    In Potsdam tun sich immer mehr Menschen zusammen, um sich gegen eine investorenorientierte Stadtpolitik zu protestieren und solche Bauprojekte zu verhindern.
    Hier dokumentieren wir den offenen Brief der Bürger*inneninitiative „Rettet die Nedlitzinsel“ an die Abgeordneten Heuer (SPD) und Niekisch (CDU). HIer will ausgerechnet ein Unternehmen bauen – was der Deutschen Wohnen zugerechnet wird.
    Und wieder einmal dient ein sogenannten „Werkstattverfahren“ als Mittel, Beteiligung vorzutäuschen, obwohl alles bereits ohne Öffentlichkeit vorentschieden ist und es dort nur noch um kosmetische Reperaturen geht.

    https://www.inselnedlitz.de/

    Hier ist der offene Brief:

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  • Von Potsdam lernen: Was erwartet uns von der neuen Bauministerin Klara Geywitz – aus Potsdam?

    Nun kommt die neue Bundesbauministerin also auch noch aus Potsdam.

    Ist das eine gute Nachricht für Mieter*innen?
    Erste öffentliche Äußerungen in der PNN und Zeit lassen daran zweifeln.

    Die Erfahrungen von Mieter*innen – und stadtpolitischen Initiativen mit der Wohnungspolitik der SPD in Potsdam – in der Klara Geywitz politisch groß geworden ist – verstärken diese Einschätzung leider.

    Eine erste Analyse.

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  • Diesmal auf Herrmannswerder: Hat uns eigentlich jemand gefragt?

    Bei der Stadtverordnetenversammlung am 1. Dezember 2021 soll unter anderem ein Aufstellungsbeschluss über die künftige Bebauung auf der Insel Herrmannswerder vorgestellt und wohl auch beschlossen werden.
    Darin sind wohl weitereichende neue Bebauungen – vor allem durch die Hofbauer – Stiftung vorgesehen, welche das Landschaftsschutzgebiet gefährden und vor allem die Verkehrssituation auf der Insel völlig verändern könnten.
    Die Bewohner*innen wurden mal wieder nicht einbezogen – wie üblich in Potsdam.

    Wir dokumentieren ein Schreiben von Bewohner*innen auf Herrmannswerder an die Stadtverordnetenversammlung und die Dokumente für die SVV.

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  • Ne, mit Euch reden wir öffentlich nicht!

    Seit Juni 2021 läuft die Unterschriftensammlung für das Bürgerbegehren für einen „Potsdamer Mietendeckel“. Gefordert wird, dass die kommunale Wohnungsgesellschaft ProPotsdam die Mieten in ihrem Bestand in den nächsten 5 Jahren nur noch um 1 % erhöht.

    Die geballte Empörung von Politik, Verwaltung und ProPotsdam ließ nach den ersten Ankündigungen nicht lange auf sich warten. Vom Ruin der ProPotsdam war die Rede, das Klimaschutz jetzt nicht mehr möglich wäre, eine Kostenschätzung geht von 350 Mio. € an Einnahmeausfällen für die kommunale Gesellschaft aus und an Unterschriftenständen erzählten Mitarbeiter*innen von drohenden Kündigungen im Haus. Die Stadtverordneten verabschiedeten schnell eine Stellungnahme, in der sie die „Sorgen der Menschen vor steigenden Mieten“ bedauern und sich zu den Unternehmenszielen der ProPotsdam bekennt – die ausgerechnet in Coronazeiten die Mieten im Bestand bis an die Grenze des Möglichen erhöht hatte.

    Das sind eine Menge Motive für eine öffentliche Debatte – dachten sich wohl auch die Initiator*innen des Bürgerbegehrens.

    Für Dienstag, den 14. September 2021 laden sie zu einer Podiumsdiskussion ins Kino Thalia. Neben zwei spannenden Filmen geht es um die recht offen formulierte Frage: „Der Mietendeckel – das richtige Instrument gegen den Mietenwahnsinn?“ Aus Berlin haben dazu zugesagt Ulrike Hamann, Vorstandsmitglied der Wohnraumversorgung Berlin AöR und Rouzbeh Taheri, Sprecher der Initiative „Deutsche Wohnen und co. enteignen“.

    Der Stuhl für die Kritiker*innen des Bürgerbegehrens hingegen wird wohl leer bleiben.

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  • Die Stadtverordneten entscheiden über das RAW Projekt …

    Am kommenden Mittwoch, den 19. August 2020 geht es in der Stadtverordnetenversammlung Potsdams wieder einmal um das RAW Gelände.
    Den Abgeordneten haben eine Beschlussvorlage aus der Verwaltung bekommen, die im Grunde bedeutet: Alles so übernehmen, wie es der Investor wünscht, die Sorgen und Bedürfnisse der Anwohner*innen weiter ignorieren und das Ganze möglichst im beschleunigten Verfahren.

    Wir dokumentieren den Offenen Brief der Anwohner*inneninitiative Teltower Vorstadt:

  • Bewegung im Konflikt um das Strandbad?

    Wie das anhängende Schreiben zeigt, gibt es offensichtlich ein wenig Bewegung im Streit um das Strandbad Babelsberg.
    Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten bietet an zu prüfen, die Ausdehnung der Liegewiese um 60 m zu verlängern – …
    … wenn die Stadtverordneten am Mittwoch dem vorliegenden Vertrag zu zustimmen.

    Was tatsächlich nach ein wenig Bewegung zum angeblich „alternativlosen, ausgehandelten“ Vertrag klingt ist bei Nachlesen der Vereinbarung eine ziemliche Unverschämtheit.
    Die Stiftung bietet an, zu prüfen. Das würde sie aber nur tun, wenn die SVV dem
    vorliegenden Vertrag ohne Veränderung zu zustimmen.
    Das fühlt sich nicht nur nach Erpressung an.

    Gegenvorschlag: Die Stadt Potsdam bietet an, die jährlichen Zuschüsse an die SPSG zu prüfen, wenn die Stiftung auf diesen komischen historischen „Drive“ verzichtet. Wenn nicht, dann zahlen wir nicht mehr.

    Es bleibt dabei: Gegen diese Ignoranz hilft nur der Druck von der Straße!
    Mittwoch, den 3. Juni 2020 ab 14.00 Uhr am Unicampus Griebnitzsee.

  • Eure Ignoranz kotzt uns an!

    Aufruf zur Kundgebung vor der Stadtverordnetenversammlung am Mittwoch, den 3 Juni 2020 ab 14.30 Uhr am Unicampus Griebnitzsee.

    Stadt für alle“ Potsdam

    Linksjugend (solid) Brandenburg
    Grüne Liga Brandenburg e.V.
    BI „Babelsberger Wasserfreunde“
    BI „Rettet das Strandbad“
    Die Linke OV Babelsberg

    und weitere Unterstützer*innen

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  • Drinnen und Draußen

    Ein wütender Kommentar zu einem üblichen „Beteiligungsverfahren“ in Potsdam.
    Samstag war Vor – Ort- Termin …

    Drinnen und Draußen

    Zum Vor – Ort – Termin am Strandbad und Seesportclub Potsdam hatte sich die Stadtverwaltung noch einmal eine besondere Form der Kommunikation mit den Bürger*innen ausgedacht.

    Zu der öffentlich beworbenen Veranstaltung wurden um 10.00 Uhr nur die Stadtverordneten, die Verwaltung und die Vertreter*innen der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten auf das abgeschirmte Gelände gelassen. Die interessierte und kritische Öffentlichkeit sowie Bürger*innenintiativen durften danach ab 11.30 Uhr einen eigenen Besichtigungstermin wahrnehmen.

    Die Situation kurz vor Zehn sah dann so aus: Drinnen die Stadtverordneten und die Stiftungsvertreter*innen, draußen die Bürger*innen (immerhin zum Samstag Vormittag rund 80 Menschen), dazwischen eine Polizeikette. Sehr kommunikativ. Nach dem ersten Termin durften die Stadtverordneten das Gelände dann übrigens auch durch einen zweiten, entfernten Ausgang verlassen, um ja zu verhindern, dass es doch noch kritische Debatten zum geplanten Flächentausch zwischen Stadt und Stiftung gibt.

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  • Wer macht eigentlich Stadtpolitik?

    BürgerInnen fordern das Vorkaufsrecht juristisch sicher zu gestalten!

    Wieder einmal stellt ich die Frage, wer in Potsdam eigentlich Stadtpolitik macht.
    Im Fall der möglichen Verdrängung der Mieter*innen in der Wichgrafstraße 11 in Babelsberg hat die Verwaltung ihre Einschätzung vorzeitig und ohne weitere Prüfung öffentlich gemacht: Es gäbe keine rechtssichere soziale Erhaltungssatzung in Potsdam. Das ist so, als wenn sie dem Eigentümer auf dem Silbertablett mitteilt: Mach doch, verkauf einfach zum Spekulationspreis.

    Wir dokumentieren die Stellungnahme der Mieter*inneninitiative:

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