Schlagwort: ProPotsdam

  • Nichts gelernt

    Ein wütender Kommentar zum nächsten Luxusbauprojekt in Potsdam

    Wir schreiben das Jahr 2020.
    Hinter uns liegen unendlich viele öffentliche Debatten über die Wohnungspolitik in Potsdam.
    Wir haben über Wohnungspolitische Konzepte gestritten, in Wahlkämpfen den bezahlbaren Wohnraum beschworen, es gab Mieter*innendemonstrationen, immer neue Berichte und Analysen über die ständig steigenden Mieten in der Stadt.

    Das ist in vielen Städten des Landes so.
    Deshalb wird überall nach Konzepten gesucht und darüber gestritten, wie die Städte für die Menschen wieder bezahlbar werden, wie Politik wieder Einfluss auf Bauen, Wohnen und Mieten bekommen kann.

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  • Neues vom Potsdamer Immobilienmarkt

    Fast überall verringert sich der Anstieg der Mieten in Deutschland – nur in Potsdam nicht…

    Es wird Zeit, die neusten Nachrichten vom Immobilienmarkt in Potsdam zu analysieren und zu veröffentlichen. Wobei: Dies ist weniger geeignet für Investor*innen und Anleger*innen, wir schauen uns die aktuellen Nachrichten eher aus der Perspektive der Mieter*innen an.

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  • Alles bleibt wie es ist?

    Ein Wochenrückblick auf Potsdam

    Nach der Kommunalwahl sprechen Viele von der Chance auf eine neue „linke Mehrheit“ in der Stadtverordnetenversammlung. SPD, Grüne und Linke kommen zusammen auf über 50 % der Stimmen.

    Ein kritischer Blick auf deren Stadtpolitik der vergangenen Jahre und leider auch der letzten Tage zeigt allerdings, dass in dieser Schublade „links“ eher investorenfreundliche, neoliberale, konservative Realpolitik steckt.

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  • Wie die ProPotsdam von der Modernisierungsumlage profitiert

    … MieterInnen vom Brauhausberg und aus der Innenstadt berichten

    Seit 1. Januar 2019 gilt eine neue Modernisierungsumlage nach § 559 BgB. Statt bisher 11 % können Vermieter nur noch 8 % der Modernisierungskosten auf die monatliche Miete umlegen.

    Die kommunale Gesellschaft ProPotsdam hat vielen ihrer MieterInnen deshalb pünktlich zum 27.12.2018 ihre Modernisierungsankündigung geschickt – um damit von der alten Umlage profitieren zu können.

    Dies berichten uns MieterInnen aus der Siedlung am Brauhausberg und der Innenstadt.

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  • Potsdam kann auch anders….

    …, wenn gemeinschaftliche Projekte investieren wollen.

    Wir hatten darüber berichtet: Der Verein „Machbarschaften“ hat sich um ein Grundstück in Babelsberg beworben – für ein großes, soziales Gemeinschaftsprojekt.
    Fast ein Jahr verging, dann kam die Nachricht: Leider alles falsch, die ganze Ausschreibung und inzwischen haben wir ja ein neues – höheres Wertgutachten.
    Der Verein hatte noch mal nachgefragt (siehe Schreiben „Machbarschaften) und hat jetzt eine Antwort vom KIS (siehe Antwortschreiben) bekommen.
    Eine Interpretation erübrigt sich.
    Leider hat ein solcher Verein weder einen lettisch – zypriotischen Investor im Rücken, noch ist es die „Deutsche Wohnen“.

    So was geht in Potsdam nicht.

    Fragen Machbarschaften

    KIS an Machbarschaften

     

  • Pro Potsdam, Stadtwerke, KIS, Stadtkontor und co…

    Staat im Staate oder nur Ausführende neoliberaler Stadtpolitik?

    Am Beispiel des Streits um drei konkrete Initativen von Wohngemeinschaftsinitiven in Potsdam lässt sich ganz gut sehen, was in dieser Stadt seit Jahren schief läuft.

    Im Grunde hat sich ein System etabliert, bei dem sich Verwaltung, Oberbürgermeister und kommunale Unternehmen gegenseitig den „Schwarzen Peter“ zuschieben, politische Beschlüsse aushebeln und Verantwortung wegschieben können.

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  • Camp In vor dem Rathaus:

    Wohnprojektinitiativen gehen an die Öffentlichkeit

    Am Freitag, den 5. Oktober 2018 haben sich verschiedene Initiativen gemeinschaftlicher Wohnprojekte an die Öffentlichkeit gewandt, um darauf aufmerksam zu machen, welche fast unüberwindbaren Hürden die Stadt Potsdam für solche Projekte bereit hält (wir berichteten bereits über diese Anliegen)

    Am Freitag gab es Reaktionen aus der Stadt!:

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  • Wertgutachten, Höchstgebote, Ignoranz

    Wie in Potsdam gemeinschaftliche Wohnprojekte verhindert werden

    Kurz vor der Stichwahl zum Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Potsdam haben sich mehrere Wohnprojektinitiativen direkt an die beiden verbliebenen KandidatInnen gewandt.

    Tenor: Sie brauchen dringend Unterstützung, da vor allem die kommunalen Gesellschaften ProPotsdam und Stadtkontor mit allen Mitteln gegen solche Gemeinschaftsprojekte agieren und ihnen immer neue Hindernisse in den Weg legen.

    Wir dokumentieren hier die wichtigsten Briefe und Presseerklärungen.

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  • Für einen Neustart am Brauhausberg

    Reset!

    Das Ensemble am Brauhausberg gehört zu den prägenden Quartieren der Stadtmitte von Potsdam.
    Hier lässt sich exemplarisch beobachten, was eine schlechte und neoliberale Stadtpolitik anrichten kann und hier ist es notwendig und möglich, jetzt den „Resetknopf“ zu drücken:

    Für einen radikalen Neuanfang am Brauhausberg!

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