Schlagwort: Rechenzentrum

  • Und es geht doch: Das Rechenzentrum bleibt!

    Aktivist*innen und Nutzer*innen des Rechenzentrums haben diese Woche ein umfangreiches Konzept zum Erhalt und zur Weiternutzung des Rechenzentrums als den Ort für Kreative, Künstler*innen, Kunstschaffende und Kultur in Potsdam vorgestellt.
    Beteiligt an der Erarbeitung waren viele Menschen aus der Stadtgesellschaft – natürlich auch aus dem Netzwerk „Stadt für alle“.

    Grundlage des nun veröffentlichten Konzeptes ist der Vorschlag, dass eine gemeinnützige Stiftung das Rechenzentrum übernimmt und betreibt. Das ermöglicht die langfristige Unabhängigkeit und Sicherheit für die Nutzer*innen – sowohl, was die inhaltliche Gestaltung, aber auch die finanzielle Basis betrifft. Und für die Stadt Potsdam eröffnen sich vielfältige Formen der Partizipation und Einflussnahme, ohne dabei weiter das finanzielle und rechtliche Risiko tragen zu müssen.

    Die unterschiedlichen Rechnungsmodelle zeigen klar, dass eine Finanzierung des Hauses zu bezahlbaren Mieten möglich ist. Auch hier waren Menschen aus dem Rechenzentrum und Unterstützer*innen beteiligt, die als Architekt*innen, mit Erfahrungen in Gemeinschaftsprojekten und beim Bau ihre Expertise einbringen konnten. Entscheidend an dem Konzept ist, dass nicht sofort eine Generalsanierung angesetzt wird, sondern nach und nach aus Rücklagen, Anlageerträgen und Zustiftungen saniert werden soll. Und eben diese Sanierungsmaßnahmen werden nach den Bedürfnissen der Nutzer*innen – und natürlich rechtlichen Vorgaben – entwickelt und nicht dann Plänen eines externen Investors oder Bauträgers.

    Ziemlich spannend ist der Teil des Konzeptes, welcher eine Einbeziehung der Stiftung Garnisonkirche beschreibt. Das hat zumindest Potential für eine Kompromiss in diesem jahrelangen Streit. Und wenn dann die neue Stiftung Rechenzentrum genauso bereitwillig mit Fördermitteln des Bundes bedacht wird wie bisher die Garnisonkirche kann das Projekt ja gar nicht mehr scheitern.
    Die Stadtverordneten haben am Dienstag in einem fast schon historischen Beschluss Unterstützung für das Konzept signalisiert. Vor allem die geforderte Veränderung im Bebauungsplan ist Grundlage dafür, endlich Schluss zu machen mit den unsinnigen Abrissplänen für das für die Stadt so wichtige Kreativzentrum.

    Ein Blick in seine merkwürdigen Ideen von Potsdam erlaubte CDU Fraktionschef Willo Göpel, der in der Debatte vor der SVV seine Ablehnung des Antrags so begründete:
    „Der Abriss sei längst beschlossene Sache, nur so sei auch die Wiederkehr des Stadtkanals möglich“.
    Da ist eigentlich gar kein Kommentar nötig,

    Auf jeden Fall werden wir die Entwicklung weiter kritisch begleiten und alle Konzepte unterstützen, welche den langfristigen Erhalt des Rechenzentrums im Sinne seiner Nutzer*innen zum Ziel hat.

    Das gesamte Konzept gibt es hier.

  • Erinnerungsspuren: Ein Podcast mit Stimmen zur Potsdamer Mitte 

    Wir dokumentieren:
    Wie gestalten Menschen Kulturorte? Und wie verändern die Orte die Menschen? 
     
    Wir – fünf Studierende des Studiengangs Kulturarbeit an der Fachhochschule Potsdam -haben uns mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt.  
    Unser Ziel war es, die Veränderungen im Stadtgebiet der Potsdamer Mitte zu erkunden.
    Dafür haben wir mit unterschiedlichen Menschen gesprochen, die diesen Raum in der Vergangenheit geprägt haben und weiterhin gestalten – unter anderem mit einer Gärtnerin, einem Fußballer, einer Bibliothekarin, einer Künstlerin und einem Hausmeister. 

    Ausgangspunkt unseres Projekts war eine umfassende Recherche zur Geschichte, Nutzung und Bedeutung dreier ausgewählter Orte: des Lustgartens bzw. des ehemaligen Ernst-Thälmann-Stadions, der Fachhochschule und des Rechenzentrums.
    Im Anschluss nahmen wir gezielt Kontakt zu Menschen auf, die in besonderer Weise mit diesen Räumen verbunden sind oder waren – aus unterschiedlichen Generationen, Kontexten und Berufsgruppen. Die Rückmeldungen waren durchweg offen und interessiert, so ergaben sich zahlreiche Begegnungen. In den Gesprächen berichteten unsere Interviewpartner*innen von ihren Erinnerungen, Erfahrungen und ihrer persönlichen Beziehung zu den jeweiligen Orten. Dabei wurde deutlich, wie tief die Orte in den Biografien der Menschen eingeschrieben sind. Parallel zu den Interviews entstand die akustische Gestaltung unsere Podcasts. Finn Dejoks entwickelte den Jingle sowie Klangstücke für Intro, Outro und Übergänge. Dafür begab er sich auf akustische Spurensuche: Vor Ort nahm er Geräusche wie Fahrradklingeln, Stimmen aus der Mensa oder das Rauschen des Windes auf, verfremdete sie digital und setzte sie neu zusammen – wer genau hinhört, erkennt Spuren der Orte im Klangteppich. Um eine stringente Erzählstruktur zu entwickeln, nahmen wir an einem Workshop zu Dramaturgie und Storytelling teil. Im Anschluss reisten wir für eine Arbeitswoche nach Rügen, um eine erste Rohschnittfassung zu erstellen, die wir nach einem Test-Hearing weiter schärften. Der abgeschlossene Podcast wurde im Freien Radio Potsdam ausgestrahlt und ist online verfügbar.

    Wir laden euch ein, die Potsdamer Mitte aus neuen Perspektiven zu entdecken – in drei Folgen, die jeweils einen Ort und seine Geschichten in den Mittelpunkt stellen.  

    1. Folge: Der Lustgarten und das Ernst-Thälmann-Stadion

    Wenn wir mit der Tram vom Potsdamer Hauptbahnhof in Richtung Innenstadt fahren, führt unser Weg am Neuen Lustgarten vorbei. Auf den ersten Blick wirkt der Park unscheinbar – doch seine Geschichte ist weitreichend und turbulent. Von 1949 bis 1999 stand hier das Ernst-Thälmann-Stadion, einst ein bedeutender Sport- und Veranstaltungsort der DDR. 
    Begleitet uns auf eine Entdeckungsreise durch die Vergangenheit und die Gegenwart dieses Ortes, der viele Geschichten birgt. 
     
    Interviewpartner*innen: Annette Lipke, Steffen Müller, Sylvio Posselt, Burkhard Schröder 
    https://soundcloud.com/freilandpotsdam/lustgartenstadion

    2. Folge: Die Fachhochschule Potsdam 

    In dieser Folge sprechen wir über die Fachhochschule Potsdam und ihre beiden Standorte:  
    Den Standort am Alten Markt in der Innenstadt, der inzwischen abgerissen wurde, sowie den Campus in der Kiepenheuerallee im nördlichen Stadtteil Bornstedt. 
    Wir haben uns mit den Spuren beschäftigt, die die Fachhochschule am Alten Markt hinterlassen hat, und erkundet, wie der Campus in der Kiepenheuerallee heute das Studieren und den Alltag prägt. 
     
    Interviewpartner*innen: Karen Falke, Tobias Weidel, Nanon Esja Wendel 
    https://soundcloud.com/freilandpotsdam/fachhochschule

    3. Folge: Das Rechenzentrum  

    Die letzte Folge widmet sich dem Rechenzentrum – einem Ort der Begegnung in der Potsdamer Mitte, dessen Zukunft ungewiss ist. Hier entstehen künstlerische und soziokulturelle Projekte. Wir haben mit den Menschen gesprochen, die diesen Ort mit Leben füllen. 
     
    Interviewpartner*innen: Anja Engel, Alexander Möser, Angela Rota, Sarah Wever 
    Übersetzung Russisch-Deutsch: Maria Bekker 
    Voice-Over-Sprecherin: Sylvana Seddig 
    https://soundcloud.com/freilandpotsdam/rechenzentrum
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    Erinnerungsspuren entstand im Rahmen der Projektarbeit im Studiengang Kulturarbeit an der Fachhochschule Potsdam.  
     
    Konzept und Realisierung: Caroline Kolloge, Fiona-Marie Ehrentraut, Michelle von der Burg, Ronja Landtau, Rose Schmidt.  
    Kooperationspartner: Freies Radio Potsdam, Erich Benesch 
    Trägerschaft: CULTUS UG 
    Musik: Finn Dejoks 
    Grafische Gestaltung: Jule M.  
    gefördert durch: Landeshauptstadt Potsdam, Studierendenwerk West:Brandenburg, Fördergesellschaft FHP, AStA FHP, StuRa Stadt Bau Kultur FHP, StuRa Design FHP 
    https://freiland-potsdam.de/de/seiten/erinnerungsspuren


     

  • Info – und Soliveranstaltung für das LaLeander

    Am Samstag, den 28. März 2025 findet im Rechenzentrum eine große Info – und Soliveranstaltung zur Zukunft des queeren Projektes LaLeander statt.

    Zum Hintergrund:

    Der heutige Eigentümer des Hauses in der Benkertstraße 1 mitten im Holländischen Viertel will es auf dem Markt verkaufen. Dafür ruft er in einem uns vorliegenden Expose` einen Spekulationspreis von 2,15 Mio. € auf. Bei einem solchen Verkaufspreis hätten die Nutzer*innen und Bewohner*innen keine Chance und würden von dort verdrängt.
    Das Haus beherbergt heute die berühmte und kollektiv betriebene Kneipe LaLeander mit Veranstaltungsräumen sowie Wohnungen für queere Menschen, darunter Wohngemeinschaften für queere Jugendliche in den Obergeschossen.

    Um dieses für Potsdam wichtige Projekt zu erhalten und den Menschen dort einen geschützten Raum haben sich die Nutzer*innen vor rund 8 Monaten zusammengetan und einen eigenen Verein gegründet – BenkertEins e.V.
    Gemeinsam mit Berater*innen des Mietshäusersyndikats haben sie beschlossen das Projekt zu retten, indem sie es selbst kaufen.

    Nach ersten Verhandlungen mit der GLS Bank und der Stiftung Trias konnte Anfang Februar ein Gebot bei der beauftragten Maklerin abgegeben werden – was zumindest die Chance bietet, die Kosten über einigermaßen bezahlbare Mieten zu refinanzieren.

    Aber nun wartet natürlich eine Unmenge an Arbeit auf die Menschen im LaLeander.
    Vor allem müssen sie viele Eigenmittel als Direktdarlehen sammeln. Die Idee ist: Viele Unterstützer*innen, Freund*innen, Familienangehörige etc. geben ein kleines oder größeres Direktdarlehen und ermöglichen so die Finanzierung bei der Bank und zu geringeren Kosten – so, wie hier beschrieben: https://www.syndikat.org/direktkredite/

    Außerdem braucht es Hilfe bei den sicher notwendigen Sanierungsarbeiten, Menschen, die bei Werbung, Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit unterstützen.

    Am Samstag bekommt ihr hoffentlich Antworten auf alle Eure Fragen, konkrete Hinweise, wie Ihr helfen könnt und natürlich informieren wir über den aktuellen Stand der Verkaufspläne.

    Deshalb hier der Aufruf:
    Kommt vorbei und unterstützt dieses wichtige Projekt.
    Lasst uns diesen Freiraum sichern und zukunftsfähig machen.
    Es ist möglich, das LaLeander selbst zu kaufen und zu verwalten – Wie, das erzählen wir Euch am Samstag.

    BenkertEins e.V. und Freund*innen

  • Über 700 Menschen bei der Demo für Freiräume und gegen den Kulturkampf von Rechts!

    Am Freitag Nachmittag haben über 700 Menschen in Potsdam für den Erhalt ihrer selbstorganisierten Freiräume, gegen Nazis und rechte Kulturkämpfer demonstriert.
    Wir dokumentieren hier wichtige Redebeiträge, zeigen Bilder und berichten über die Stimmung.

    Wieder einmal müssen wir diese Gegenöffentlichkeit hier schaffen, weil auch diesmal weder MAZ, noch PNN über die Demonstration berichteten. Obwohl sie am Dienstag zur Pressekonferenz waren sind bis heute auch keine Berichte über die große Hintergrundrecherche von Stadt für alle und AStAretten erschienen.

    Die Demonstration begann am Neuen Palais, direkt vor dem AStA der Uni Potsdam. Dies hatte natürlich einen gewichtigen Grund, denn genau der aktuelle AStA der UP hatte im Oktober letzten Jahres mit der Kündigung von 11 studentischen Mitarbeiter*innen eine Auseinandersetzung eskaliert, die wir heute als Symbol eines Kulturkampfes von rechts bezeichnen.

    Wie viele Studierende dazu denken zeigte sich, als zahlreiche junge Menschen direkt aus der Uni und den Wohnheimen zur Demo kamen. Sie stellten eindeutig der Mehrheit der Teilnehmenden.
    Vertreter*innen verschiedener Fachschaften sprachen genauso wie solidarische Menschen von den DGB – Studis, von FAU und auch aus der Fachhochschule Potsdam.

    Alle Redebeiträge setzten die Entwicklungen an der Uni Potsdam in einen gesellschaftlichen Kontext.
    Heute geht es gegen die unheilige Allianz von Marktradikalen, rechten Medienportalen, Rechtskonservativen und völkischen Rassisten!
    Was in Potsdam passiert ist kein Zufall und der Tabubruch, von dem viele in dieser Woche gesprochen haben ist im AStA längst passiert.

    Die kämpferische und laute Demo solidarisierte sich mit allen bedrohten Projekten der Stadt:

    KuZe bleibt.
    FemArchiv bleibt.
    Freiland bleibt.
    Archiv bleibt.
    LaLeander bleibt.
    Rechenzentrum bleibt.

    Das war der Tenor auf der langen Strecke bis zum KuZE.
    Danke an alle, die da waren, an Orga und Solikante für heißen Tee und Essen, die Linke für die Technik und viele Helfer*innen.
    Uns kriegt Ihr nicht klein!

    Redebeiträge

    Redebeitrag AStAretten

    Redebeitrag Studierende Fachhochschule Potsdam

    Redebeitrag Freiräume verteidigen

    Ganz besondere Leseempfehlung:

    Redebeitrag Fachschaftsrat Slawistik
    – der sehr gut die gesellschaftlichen Mechanismen auf das Verhalten autoritärer Cis – Frauen im AStA der UP zeigt.

    Redebeitrag von Anwohner*innen der G. Schollstraße
    – der zeigt, wie schnell bei Nazis und Rassisten aus Kulturkampf Gewalt werden kann

    Redebeitrag der Recherchegruppe

    Seit Mittwoch dieser Woche reden alle in Deutschland von einem Tabubruch.
    Und ja: Formal war es das auch und zeigt auf drastische Weise, wohin die gesellschaftliche Debatte und Entwicklung in diesem Land geführt hat.
    Aber eigentlich war dies nur die logische Konsequenz aus Jahren rassistischer Ausgrenzung und Feindbilder. Zur Wahrheit gehört deshalb auch, dass viele Parteien in diesem Land Migration seit Jahren für alles verantwortlich machen, was schief läuft. Ob Gesundheit, Bildung, Wohnen oder Sicherheit – immer werden geflüchtete Menschen schuldig gemacht.
    Das schlimme gesellschaftliche Klima heute ist auch das Ergebnis einer solch inhumanen Politik – umgesetzt in immer mehr Abschiebungen, Push – backs, Bezahlkarten oder Missachtung des Kirchenasyls.

    Und in Potsdam beobachten wir diese dramatische gesellschaftliche Entwicklung schon länger.
    Hier findet er seinen Ausdruck in einem „Kulturkampf von rechts“.
    Diese Woche haben wir in einer großen Hintergrundrecherche die Analyse dafür geliefert.
    Wir können nachweisen, wie in Potsdam rechte Medienportale, Marktradikale, Rechtskonservative und völkische Rassisten selbstverwaltete Freiräume und Kultur angreifen und bedrohen.

    Das, was die betroffenen Menschen im KuZe und im FemArchiv seit Herbst letzten Jahres erleben hat nur wenig mit Arbeitsrecht und persönlichen Konflikten zu tun.
    Es ist das Ergebnis eines rechten Kulturkampfes.
    Führend daran beteiligt ist das rechte Medienportal NiUS von Julian Reichelt, liberale und konservative Hochschulgruppen und natürlich die AFD.

    Ich will und kann hier nicht die ganze – sehr umfangreiche – Recherche vorlesen, aber die dargestellten Zusammenhänge an zwei Beispielen erklären.
    Amir Makatov heißt der Autor diverser Berichte im NiUS über Projekte und Initiativen in Potsdam. Alle enthalten ein wüstes Sammelsurium von Behauptungen, Verleumdungen, Falschaussagen und Hetze. Auf seinem Blog hat er quasi als Manifest rechten Kulturkampf folgendes geschrieben:
    „Während illegale Migranten „im großen Stil“ abgeschoben gehören, muss es eine Priorität werden, die legalen geistigen Brandstifter zum freiwilligen Umzug zu bringen. […] Aber wie soll das gehen, ohne in einen gefährlichen Autoritarismus zu verfallen? Ganz einfach: Man kappt alle Gelder für „karitative“ oder „demokratiefördernde“ Vereine, schafft den Rundfunk ab und bekämpft auf akademischer Ebene jeden Fußbreit linker Ideologie. Wir brauchen einen Bruch mit dem NGO-Komplex und eine Reinigung der deutschen Schulen und Universitäten von antizivilisatorischen Ideologien.
    Gender-Ideologie und kritische Rassentheorie gehören nicht nur belächelt, sondern aus dem akademischen Diskurs verbannt.

    Und vor einer Woche hat Makatov im Zuge der Berichterstattung über Kürzungen im Kulturbereich zum Kulturzentrum Freiland auf X geschrieben: „Deswegen Steuern runter, Freiland in Wohnungen verwandeln.“ Als Symbolbild dazu: ein Bagger.

    Die liberale Hochschulgruppe an der UP – welche im aktuellen AStA der UP die Vorsitzende und den Finanzreferenten stellt – hat am bedrohten Kulturzentrum KuZe einen Aufkleber mit dieser Botschaft hinterlassen: „Ganz nett hier. Aber ward ihr schon mal in der Sansibar in Sylt?“
    Zur Erinnerung: In solchen Bars war`s, in der junge Deutsche Abiturient*innen fröhlich „Ausländer raus“ zu einem bekannten Hit gebrüllt haben.
    Und zur Einordnung: Eben jener aktuelle AStA ist es, der mit seinen pauschalen Kündigungen von 11 Mitarbeitenden die gesamte studentische Selbstverwaltung in Potsdam in Frage stellt und zerstören will.
    In ihren Sitzungen ist wie selbstverständlich auch Amir Makatov dabei, der dort nachgewiesenermaßen Informationen bekommen hat, die nicht öffentlich zugänglich waren.

    Fast alle bedrohten und selbstverwalteten Projekte in Potsdam werden überdies von der AFD angegriffen. Viele von ihnen waren im letzten Jahr Ziel von Anfragen im Landtag – meist verbunden mit der Infragestellung öffentlicher Finanzierungen. Das Freiland steht immer wieder im Mittelpunkt. Mit einer Anfrage bei den Kommunalaufsicht versuchen sie, den lange geplanten Erbbaupachtvertrag zu verhindern.
    In einer Pressekonferenz der AFD zu den Protesten gegen ihren Parteitag in Riesa hat die Partei fast wortwörtlich die Argumentation von Makatov im NiUS übernommen und die „Studis gegen Rechts“ in Potsdam ins Visier genommen.

    Und gepuscht wird dieser Kulturkampf von Rechts massiv von der CDU Landtagsabgeordneten Saskia Ludwig, die erst letzte Woche ein Zusammengehen mit der AFD nach den Bundestagswahlen gefordert hat. Sie hat bei den letzten Stupawahlen der UP 2024 den RCDS mit seiner Kampagne gegen Genderwahn, Veggiday und linke Identitätspolitik (alles Zitate) unterstützt.

    Deswegen unser Fazit: Viele Tabus sind hier in Potsdam bereits gebrochen.
    Der Kulturkampf von rechts bedroht die kulturelle Vielfalt, selbstorganisierte Projekte und Einrichtungen dieser Stadt.

    Viele von diesen sind aber aktuell doppelt bedroht. Die geplanten Kürzungspläne der Stadt gefährden die finanzielle Substanz vieler Einrichtungen. Auch hier ist leider wieder das Freiland betroffen, aber auch Theater und viele Kulturprojekte.

    Wenn wir dann noch bedenken, dass erst diese Woche wieder über der Abriss des Rechenzentrums spekuliert wurde, das LaLeander zu einem Spekulationspreis verkauft werden soll, um dort möblierte Mikroappartements zu errichten, dann können wir vielleicht erahnen, vor was für einem Kahlschlag diese Stadt steht.
    Wenn wir das zulassen, was rechte Medienmacher, Nazis, Marktradikale und CDU – Rechtsaußen sich wünschen wird die Stadt eine andere sein.

    Das werden wir nicht zulassen.
    Das dürfen wir nicht zulassen.
    Deshalb sind wir heute hier auf der Straße.
    Solidarisch, gemeinsam und widerständig.
    Wir schützen unsere Freiräume und leisten Widerstand gegen rechte Hetze und Kulturkämpfer!

  • Demo: Garnisonkirche stoppen!

    Wir dokumentieren: Vorabenddemo gegen die Garnisonkirche und in Solidarität mit den Aktvist*innen, die für ihren Protest gegen dieses schlimme Wiederaufbauprojekt noch immer vor Gericht stehen

    Datum: Dienstag, den 7. Juni 2022
    Uhrzeit: 17 Uhr
    Ort: Am Grünen Gitter 1, Friedenskirche – Demo bis zur Baustelle der Garnisonkirche

    Nach Protest gegen den Baustart der Garnisonkirchenkopie vor 5 (!) Jahren sind drei Garnisonkirchengegner wegen „Störung der Religionsausübung“ angeklagt. Kein Witz.
    Am 9. Juni und am 14. Juni um 9 Uhr in der Hegelallee 8, im Amtsgericht Potsdam, finden die Verhandlungen statt.

    Vorher machen wir eine gemeinsame Demo – zum einen aus Solidarität zu den Angeklagten, und zum anderen, um die Evangelische Kirche aufzufordern, alle Planungs- und Baumaßnahmen an Turm und Kirchenschiff zu stoppen.

    Kommt zum Prozess! Kommt zur Demo!
    Denn auf die Anklagebank gehören die Verantwortlichen der Förderruine Garnisonkirche – nicht der Protest!

    Aufruf:

    An die Evangelische Kirche: Verantwortung JETZT!
    Förderruine Garnisonkirche stoppen – Protest entkriminalisieren

    Am 29.10.2017 protestierten zahlreiche Garnisonkirchen-Gegner*innen gegen die Baustartsfeier der Garnisonkirchenkopie. Drei von ihnen werden – fast fünf Jahre später – wegen vermeintlicher „Störung der Religionsausübung“ angeklagt. Der Protest bei dem Baustart eines der umstrittensten Bauvorhaben in Deutschland ist nichts Überraschendes. Überraschend kann es jedoch sein, wie die Führung der evangelischen Kirche damit umgeht. Maßgeblich angestoßen durch die Beschwerde des Kommunikationsvorstands der Stiftung Garnisonkirche (SGP), Wieland Eschenburg, wird der Protest kriminalisiert. Die Führung der Evangelischen Kirche schaut dabei verantwortungslos zu. Dabei sind es dieselben Kirchenleute wie Angelika Zädow, Superintendentin des Kirchenkreises Potsdam, die verzweifelt den Begriff der„Versöhnung“ bemühen, wenn es darum geht, für den Bau der Garnisonkirchenkopie zu werben.

    Die Verantwortungslosigkeit der Leitung der Evangelischen Kirche hat Tradition. Die Führung der Evangelischen Kirche, sowohl in Potsdam, auf Landesebene als auch auf Bundesebene hat maßgeblich dazu beigetragen, dass wir uns mit einer Förderruine mitten in der Stadt herumschlagen müssen.

    Die Kirchenleute haben das Bürgerbegehren zur Auflösung der Garnisonkirchenstiftung und die Vielzahl der Bürgerhaushaltsabstimmungen gegen eine öffentliche Finanzierung ignoriert. Ebenso stießen die vielen Warnungen über die desolate Finanzsituation des Projektes bei den Verantwortlichen auf taube Ohren.

    Dass es zu dem jetzigen Demokratie- und Finanzdesaster überhaupt gekommen ist, hat die Evangelische Kirche maßgeblich mit zu verantworten. Sie war es, die sich dem Ansinnen des rechtsradikalen Soldaten Max Klaar annahm, und Anfang der 2000er in das Bauprojekt mit originaler Militärkirchenoptik einstieg. Die Evangelische Kirche hat mit ihrem heuchlerischen Versöhnungskonzept und mit ihrer jahrelangen Lüge der 100%igen privaten Spendenfinanzierung dem reaktionären Wiederaufbauprojekt erst politisch zur Durchsetzung verholfen.

    Spätestens mit dem vernichtenden Gutachten über die Finanzsituation der Garnisonkirchenstiftung durch den Bundesrechnungshof im Februar sollte zu erwarten sein, dass die Führung der Evangelischen Kirche nun alles daran setzt, für die bereits entstandenen gesellschaftlichen und finanziellen Schäden Verantwortung zu übernehmen.

    Auch jetzt ist es noch möglich, reinen Tisch zu machen und das Projekt so zu transformieren, dass es tatsächlich ein Ort wird, an dem Geschichte angemessen erinnert werden kann, ohne Interessenkonflikte mit der Bundeswehr (die u.a. die geplante Dauerausstellung finanzieren soll…) und preußische Militarismus-Romantik.

    Dafür ist es dringend notwendig, dass sich die Evangelische Kirche endlich verantwortlich zeigt und aus dem Projekt geordnet aussteigt:

    • Sofortiger Stopp aller Planungs- und Baumaßnahmen an Turm und Kirchenschiff!
    • Sofortige Einstellung jedweder öffentlicher Finanzierung!)
    • Kein Abriss des Rechenzentrums!
    • Protest entkriminalisieren!
    • Konversion und Teilrückbau der Bausubstanz zu einem öffentlichen Ort und Mahnmal der kritischen Auseinandersetzung mit der Geschichte und des Wiederaufbauvorhabens!
    • Echte Mitbestimmung durch die Potsdamer Stadtgesellschaft beim Umgang mit dem Ort statt von der Ev. Kirche, Mitteschön und Bundeswehr diktierte Geschichtsklitterung
    • Auflösung der Stiftung Garnisonkirche! Personelle und rechtliche Konsequenzen für die Verantwortlichen der SGP!

    Mehr Infos zum Desaster Garnisonkirche:

    ohne-garnisonkirche.de
    lernort-garnisonkirche.de

  • Verträge veröffentlicht

    Heute hat die Stadtverwaltung, gemäß der Verständigung im Hauptausschuss am 05.01.2022 die Grundstücksverträge aus den Jahren 2010 und 2013 und die Vereinbarung aus dem Jahr 2018 bekanntgegeben.

    Anbei die entsprechende Mitteilungsvorlage für die Stadtverordnetenversammlung mit kurzen Erläuterungen und als Anlagen die drei Verträge. So einfach kann Offenheit sein. Da es beim Download der Dateien von der Homepage der Stadt (https://egov.potsdam.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=34538) immer mal Probleme gibt, helfen wir hier gern aus.

  • Platz da! – Aber für wen?

    Am Mittwoch den 08.Dezember wurde das „Platz Da!“-Konzept der Presse und dem Hauptausschuss der SVV durch OBM Schubert, Altbischof Huber (SGP) und der RZ-Managerin Engel vorgestellt. Das Papier ist der Abschluss der Phase 2 des Vier-Stufen-Plans, den die Stadtverordneten letztes Jahr beschlossen hatten.

    Platz da für ein Haus der Demokratie.

    Neben aller Euphorie bei den Einen und dem Frust bei Anderen, stellen Tageszeitungen schon mal voreilig fest, dass der Konflikt um die Garnisonkirche gelöst sei. Aber: Dieses Papier ist vieles, aber nicht das Ende der Debatte! Es ist einfach genug ein neuer Anfang für die 3. Phase eines Teil-Diskurses. Und zwar für den Teil, den das Rechenzentrum und das Kirchenschiff betrifft.
    Nicht für den Turm, dem militanten, gotteslästernden Symbol der alten Preußenkulisse.

    Was von der Idee des Hauses der Demokratie in einem Gebäude in Holzbauweise bleibt, werden die nächsten Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung zeigen. Wenn ein Raumkonzept steht, wenn ein Finanzkonzept steht, wenn ein Zeitplan steht und ein architektonischer Entwurf auf dem Tisch liegt, DANN kann beurteilt werden, was der jetzige Vorschlag für die Stadtgesellschaft und die Menschen aus dem Kunst- und Kreativhaus wirklich bedeutet. Bis dato wir noch viel Zeit vergehen.
    Und es wird viel Kraft brauchen, Vereinnahmungen zu widerstehen oder falsche Kompromisse zu akzeptieren.

    Als aktueller Gewinner des Vorschlages kann nur die Stiftung Garnisonkirche gelten.  Die Umsetzung von „Platz Da!“ schafft eine Finanzierungsgrundlage für die Stiftung Garnisonkirche über 50 Jahre und eine Chance die drohende Zahlungsunfähigkeit abzuwenden. Die unregelmäßigen Berichte über Spendeneinnahmen lassen vermuten, dass die jährlichen Ausgaben für PR und Personal deutlich höher sind als die Einnahmen. Absurd bei der angedachten Grundstückspachtung ist, dass das Grundstück der Stadt gehörte. Sie hat dieses verschenkt und pachtet es nun zurück. Pauschal betrachtet baut die Stadt der Stiftung eine Adaption eines Schiffes, nachdem der Staat den Turm ermöglicht hat. Die Pachtzahlungen der Stadt stärken die Stiftung Garnisonkirche. Sie hätte zukünftig regelmäßige Einnahmen, die sie für den Betrieb des Turmes nutzen kann, da dieser sich nicht alleinig durch die Einnahmen der Aussichtsplattform tragen wird. Die öffentliche Hand gleicht dann den defizitären Betrieb des Turmes aus, nachdem dieser schon mehrheitlich durch öffentliche Gelder erbaut wurde.

    Die aktuell zur Schau gestellte „Selbstrücknahme“ der Stiftung ist nichts anders, als die Einsicht in die Nichtumsetzbarkeit ihrer ursprünglichen Ziele und ganz profanes wirtschaftliches und imagepflegendes Kalkül. Die mehrheitlich alten grauen Männer der Stiftung und der Fördergesellschaft erleben das Ende des Pachtvertrages nicht mehr. Sie hätten aber auch nie das historische Schiff erlebt. Lediglich eine Brache hinter dem Turm. Eine Brache, auf der nicht nur der lange Schatten des Turmes, sondern auch der ihres Scheiterns fallen würde.  So können sie sich wenigstens als kompromissfähige, weltoffene Gesellen präsentieren. Mit Demokratiefähigkeit – wie Herr Huber behauptet, mit Versöhnung – wie es im Konzept der Stiftung steht – hat das alles nichts zu tun.

    Mehr Geld vom Bund ist mit der neuen Regierung nicht zu erwarten. Den Turm fertig zu bekommen, wird schwierig genug. Die Debatten um die Spenden für das Berliner Stadtschloss und ihre neue wie alten Rechten Gönner, macht die Zukunft nicht leichter. Das Schiff war immer – nicht nur ein finanzieller – (Alp)Traum. Eine echte Nutzungsidee gab es nie. Allerdings geht der Verzicht auf das Schiff mit der Abkehr einiger Kirchenfans einher. Der finanzwirtschaftlich gut kalkulierte Schachzug, dass Grundstück an die Stadt zu verpachten macht deutlich, dass die Stiftung sich ihr Scheitern, zumindest anteilig, eingesteht. Den Spender*innen hat sie gern die konservative Fassade geboten, der Politik das versöhnliche, gottgefällige Grinsen. Sie versuchte das stramm rechte Projekt gesellschaftstauglich zu machen. Jetzt gelingt es ihr sogar, die Stadt – gegen alle bisherigen Voten des Bürgerinnenhaushaltes und der SVV – auch noch an der Finanzierung des Wiederaufbauprojektes zu beteiligen. Clever, aber auch beliebig. Somit gehen immer mehr Unterstützer*innen von der Leine.

    Den eines ist schon seit vielen Jahren klar. Kaum jemand hat für ein Versöhnungszentrum gespendet. Der Hauptgrund ist die städtebauliche Kulisse**. Und die soll nun gestört werden. Einerseits durch den Erhalt des Rechenzentrums, andererseits durch einen Holzbau. Für oberflächliche Zeitgenoss*innen eine Katastrophe. Für Menschen, die sich für eine Stadt für alle einsetzen, eine nette Idee der Wiedergutmachung, für die vielen Sünden des bisherigen Abrisswahns in der Mitte.
    Was von der Platz da!-Idee bleibt, bleibt abzuwarten.

    von Carsten Linke

    ** Die „Potsdamer Spitze“ (die Kampfpostille des GK-Projektes) machte 2013 deutlich, warum gebaut werden soll: „Seit 2004 haben etwa 750 Ziegelspender den »Weil-Satz« ergänzt: »Ich bin für den Wiederaufbau der Garnisonkirche, weil …« Die Motivation unserer Spender drückt in der Regel nicht nur eine Begründung, sondern auch eine Erwartung aus. Deshalb ist sie für uns nicht nur interessant, sondern auch verpflichtend. Bei der Auswertung ergeben sich von Jahr zu Jahr leichte Schwankungen, aber keine Änderungstendenzen, sodass die Ergebnisse erstaunlich stabil sind. An erster Stelle stehen mit knapp 40 % Gründe, die sich auf die Stadt Potsdam beziehen, nämlich die Wiederherstellung des Stadtbildes oder des Gebäudes »Garnisonkirche« und die Heilung der verletzten Identität der Stadt. Nur unwesentlich geringer ist mit 36 % der Anteil der Spender, die sich aus geschichtlichen, kulturgeschichtlichen oder wertebezogenen Gründen für den Wiederaufbau einsetzen. Die dritte Gruppe besteht aus Spendern, die wegen ihrer eigenen Erinnerungen oder wegen familiärer Bezüge aus persönlichen Gründen das Projekt fördern. Sie ist mit 13 % zwar deutlich kleiner, aber angesichts der Zeitspanne seit der Zerstörung noch recht groß. Mit 8 % ist die kleinste Gruppe die der Unterstützer aus geistlichen Gründen – hierunter haben wir das Eintreten für Frieden und Versöhnung sowie die Beförderung des Glaubens und der Religion verstanden“

  • RZ 4ever – Demo Mi.15.09.21

    Auch wir rufen auf zur Demonstration FÜR EIN POTSDAM MIT RECHENZENTRUM!

    Das Rechenzentrum, ein städtischer Ort der Kultur, Kunst und Begegnung, den Hunderte von Menschen, Gruppen und Initiativen intensiv und divers nutzen, ist nach wie vor vom Abriss bedroht – und das völlig ohne Not!

    Mehr dazu unter Demo: Für ein Potsdam mit Rechenzentrum | Rechenzentrum Potsdam (rz-potsdam.de)

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  • Das sind die wichtigen gesellschaftlichen Fragen in Potsdam!

    Bisher scheint es fast so, als ob der Wahlkampf nicht nur in Potsdam völlig an der Realität der tatsächlichen Probleme vorbei geht.
    Da wird über mögliche Fehler in Lebensläufen diskutiert, die alte „Rote Socken“ – Kampagne wieder rausgeholt oder eine gendergerechte Sprache zum Untergang der Kultur stilisiert. Bei den meisten Kandidat*innen gilt: Wer sich am wenigsten bewegt, weniger öffentlich wahrnehmbare Fehler macht, gewinnt.

    Das in Potsdam nun auch noch zwei der drei Spitzenkandidat*innen als Direktkandidat*innen gegeneinander antreten, macht das nicht leichter. Im Grunde haben sie von den wichtigen Fragen und Problemen hier kaum eine Ahnung und geben meist nur ihr Wahlprogramm wieder. Beim MAZ – Talk priesen sie ernsthaft die längst gescheiterte Mietpreisbremse und die unsinnige Phrase „Bauen, bauen, bauen“ als Lösung der Mietenproblematik in Potsdam an.

    Jetzt greifen in Potsdam aber endlich die sozialen Bewegungen in den Wahlkampf ein!

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  • RZ 4ever – DEMO-Aufruf

    FÜR EIN POTSDAM MIT RECHENZENTRUM

    Demonstration am 15. September 2021 // 17 Uhr // Start vom dem Rechenzentrum

    Wir rufen zur Demonstration „Für ein Potsdam mit Rechenzentrum“ auf.

    Das Rechenzentrum, ein städtischer Ort der Kultur, Kunst und Begegnung, den Hunderte von Menschen, Gruppen und Initiativen intensiv und divers nutzen, ist nach wie vor vom Abriss bedroht – und das völlig ohne Not!

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