… „Teltower Vorstadt“ in Potsdam
Wir dokumentieren: Die neu gegründete Anwohner*inneninitiative „Teltower Vorstadt“ fordert Milieuschutz für das Quartier, um die Folgen des geplanten IT – Campus auf dem ehemaligen RAW – Gelände auffangen zu können:
… „Teltower Vorstadt“ in Potsdam
Wir dokumentieren: Die neu gegründete Anwohner*inneninitiative „Teltower Vorstadt“ fordert Milieuschutz für das Quartier, um die Folgen des geplanten IT – Campus auf dem ehemaligen RAW – Gelände auffangen zu können:
… Offenes Treffen am Sonntag, den 12. Mai 2019, 15.00 Uhr im Freiland
Nach zwei Treffen von Dutzenden Anwohnerinnen und Anwohnern und vielen Sorgen rund um die Aussichten für dieses Viertel steht fest: für eine gemeinsame Zukunft in dieser Nachbarschaft müssen wir jetzt handeln.
Bislang fehlt bei den Planungen für das RAW-Gelände jede Rücksicht auf das Umfeld, in dem zahlreiche Menschen leben.
Im nun beginnenden Verfahren der Bebauungsplanung muss der Kiez eine Stimme erhalten, um bei der Zukunftsplanung mitzureden.
Helfen Sie dabei, diese Stimme laut und stark zu machen und bringen Sie Ihre Ideen für ein weiterhin lebenswertes Viertel ein. Am 12. Mai informieren wir über die Ergebnisse der bisherigen Treffen und diskutieren die nächsten Schritte.
Initiative behutsame Stadtentwicklung Teltower Vorstadt/ Babelsberg
Rund 40 Menschen trafen sich am letzten Sonntag im Kulturzentrum Freiland zu einer richtigen Anwohner*innenversammlung zu den Investorenplänen auf dem ehemaligen RAW – Gelände.
Dabei wurde eine Anwohner*inneninitiative gegründet und gleich zum nächsten Treffen eingeladen:
Sonntag, den 5. Mail 2019, 15.00 Uhr im Kulturzentrum Freiland.
Das UFO soll nicht auf dem RAW – Gelände landen!
Eine Gruppe Aktivist*innen der neuen Initiative „Behutsame Stadtentwicklung – Teltower Vorstadt / Babelsberg“ lädt zu einer richtigen Anwohner*innenversammlung zu den Bebauungsplänen auf dem ehemaligen RAW – Gelände ein:
Sonntag, den 28. April 2019, 15.00 Uhr, Freiland, Haus 1.
Eine denkwürdige Veranstaltung zu den Plänen um das RAW Gelände
Am Montagabend fand eine Informationsveranstaltung der Stadt Potsdam zu den (neuen) Plänen auf dem ehemaligen RAW Gelände statt.
Eigentlich war alles wie immer: Die Moderation hatte mal wieder nicht das von der Stadt geförderte „Büro für Beteiligung“, sondern ein williges externes Moderationsunternehmen aus Berlin. Die Veranstaltung selbst sollte dazu dienen, Bürger*innen zu informieren, nicht, sie zu beteiligen. Die Pläne sind längst zwischen Stadt und Investoren abgestimmt. Leider hatte man aber nicht mal die Nachbar*innen aus dem Stadtteil eingeladen. Und dann präsentierte der Vertreter der Investoren ein paar schöne Folien mit Hochglanzbildern.
Soweit so wie immer.
Nichts ist gut!
Henri Kramer hat in der PNN einen neuen Kommentar zu den angepassten Plänen zum RAW – Gelände geschrieben. Tenor: Alles wird besser.
Nein.
Nichts ist besser.
Oder: „Eine einmalige Gelegenheit!“?
Zuerst wollen wir uns mal ganz herzlich für die vielen Rückmeldungen und Unterstützung bedanken, die wir in den letzten Wochen erhalten haben. Fast alle haben uns ermutigt, weiter zu machen, weiter zu recherchieren.
Wie notwendig das ist, zeigen die letzte Tage: Die Erpressung der Mitglieder im Bauausschuss, die völlig unkritische Berichterstattung der lokalen Zeitungen, die statt kritischen Nachfragen Hochglanzbilder der RAW Potsdam GmbH und deren Statements abdrucken.
Dabei ist eigentlich keine der Fragen geklärt, die wir in unseren Hintergrundberichten bisher aufgeworfen haben. Deshalb haben wir weitergemacht und uns vor allem all die Unterlagen besorgt, welche die Gesellschafterentwicklung, die Beteiligungsstruktur und die Handelsregistereinträge der RAW Potsdam GmbH zeigen.
Hier sind die Erkenntnisse:
… Teil 2
Da es offensichtlich weder der kommunalen Politik, noch Lokalmedien wirklich interessiert oder sie nicht bereit sind, wirklich kritisch nachzufragen, haben wir mal weiter recherchiert: Wer steckt eigentlich hinter immer noch unbekannten Investoren auf dem ehemaligen RAW – Gelände?
Wir halten dies auch deshalb für so wichtig, weil in Potsdam schon viel zu lange völlig kritiklos mit den Investitionen von großen Immobilienfirmen umgegangen wird. Niemand hat jemals gefragt, wer hinter Groth (in Berlin hochumstritten!), hinter Prinz von Preußen AG (da reicht schon der Name, um in Potsdam Vertrauen zu schaffen) oder hinter den vielen Investitionen von Semmelhaack steht.