ZDF – Studie zur Lebensqualität in deutschen Städten
Das war ein Jubeln! In der aktuellen ZDF – Studie „Wo lebt es sich am Besten?“ zur Lebensqualität in 401 deutschen Städten belegt Potsdam den 4. Platz!
ZDF – Studie zur Lebensqualität in deutschen Städten
Das war ein Jubeln! In der aktuellen ZDF – Studie „Wo lebt es sich am Besten?“ zur Lebensqualität in 401 deutschen Städten belegt Potsdam den 4. Platz!
Sowas steht nicht in MAZ und PNN – aber in der TAZ
Wie so oft haben überregionale Medien eine andere, eine kritischere Sicht auf die Stadtentwicklung in Potsdam.
Diesmal die TAZ, welche ihre Sicht auf Stadtmitte, auf das Minsk, auf die Rolle städtischer Gesellschaften und Positionen zivilgesellschaftlicher Initiativen öffentlich macht.
Hier:
Rechtskonservative Wende…
Im Deutschlandfunk gab es ein spannendes Interview zur Stadtentwicklung im öffentlichen Raum – auch Potsdam kommt vor:
„Die Rekonstruktion an der Ostseite des Römerbergs schätze er sehr, so Oswalt. Andere Städte wie Dresden oder Potsdam praktizierten das auch: „Das ist dem Zeitgeist geschuldet. Man tut immer so, als ob das Volkes Wille sei. In meiner Wahrnehmung ist das nicht so.“ Die Politik umgehe hier auch bewusst Volksentscheide, denn oft würden die wohl eher abgelehnt werden.
Und: „„Da schreiben sich Perspektiven der Rechten ein“
“WOHNEN, STADT, SOLIDARITÄT” – eine Ausstellung zum Forum
Wohnen, Mieten, Mietsteigerungen und damit Verdrängung sind Themen, die den überwiegenden Teil der Potsdamer*innen betreffen. Dass wir diesen Entwicklungen nicht ohnmächtig ausgeliefert sind, sondern uns zusammenschließen und Einfluss nehmen können, zeigt eindrucksvoll die Ausstellung “WOHNEN, STADT, SOLIDARITÄT” von Matthias Coers.
Wir zeigen sie im Rahmen des Miet – und Wohnpolitischen Forums im Juni 2018.
Symbol „Minsk“
Nach der rigorosen Durchsetzung der städtischen Politik eines barocken Wiederaufbaus der Stadtmitte, ihrer Privatisierung und dem dadurch erzwungenen Abriss bisher prägender Gebäude schien eigentlich klar:
Auch das ehemalige Terrassenrestaurant „Minsk“ auf dem Brauhausberg wird abgerissen, das Baugelände an den höchstbietenden Spekulanten veräußert.
Doch auf einmal hat die Diskussion um die Zukunft dieses geschichtsträchtigen, architektonisch spannenden Objektes noch einmal Fahrt aufgenommen.
Es geht nicht nur um den Handschlag am „Tag von Potsdam“
Was in den Diskussionen in Potsdam gern vergessen wird: Es geht nicht darum, Geschichte auf einen Tag, auf eine Epoche, auf ein Ereigniss zu beschränken. Die Geschichte dieser Stadt und vieler Gebäude sind unzurtrennlich mit Militarismus, mit Menschenverachtung, autoritäten Systemen und Ausbeutung verbunden.
Hier ist ein Beispiel zur Geschichte der Garnisonkirche:
Der Kampf geht weiter!
Natürlich werden die politischen Kämpfe um eine lebendige, soziale und solidarische Stadtmitte weitergehen!
Gefunden am 1. Mai 2018 in Potsdam.
Die Printform: Hallo Potsdam
in den letzten Jahren wurden 2 Ausgaben der Stadtzeitung „Hallo Potsdam“ veröffentlicht. Hier wurden kritische Positionenzur Stadtentwicklung in Potsdam, zu Mieten, Freiräumen und den politischen Auseinandersetzungen in der Stadt in einer hohen Auflage veröffentlicht.
Höhepunkte waren sicher bei beiden Ausgaben die Interviews mit dem Oberbürgermeister J. Jakobs – real und fiktiv.
Aber lest doch selbst:
Potsdam ist eine der teuersten Städte in den neuen Bundesländern. Potsdam ist eine gespaltene Stadt. In Potsdam können immer mehr Menschen die steigenden Mieten nicht mehr bezahlen.
Zwei Tage lang zeigt das Bündnis „Stadt für alle“, wie Stadtentwicklung anders geht. Steigende Mieten, Luxusbauprojekte, Verdrängung und Gentrifizierung sind kein Naturgesetz, sondern das Ergebnis neoliberaler Stadtpolitik.
Wir werden an diesen Tagen mit Mieter*innen-Initiativen und Expert*innen Konzepte, Projekte und Aktionsformen vorstellen und diskutieren, wie Stadt anders gestaltet werden kann: Sozial, solidarisch und selbstbestimmt.
Kommt vorbei, diskutiert mit und entwickelt Perspektiven für eine Stadt für Alle!
Bei Fragen, aber erst Recht, wenn ihr/ Sie Euch Plätze sichern wollt – bitte anmelden: wohnforum@potsdam-stadtfueralle.de “
Den Flyer zum Programm findet ihr HIER
Veranstaltungsorte:
Anfahrt zum Thalia-Kino
Anfahrt zum freiLand
Für Programmdetails auf folgende Links klicken:
31. Mai bis 24. Juni im freiLand, Offenes Atelier, Haus 1
Ausstellung von Matthias Coers: „WOHNEN, STADT, SOLIDARITÄT“
Mittwoch, 20. Juni, 19 Uhr im freiLand, Offenes Atelier, Haus 1
Film von Matthias Coers: „MIETREBELLEN – Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt“
Freitag, 22. Juni Film und Diskussion im Thalia-Kino
18 Uhr: Film „Das ist unser Haus“
19 Uhr: Gesprächsrunde mit u.a. Stadtsoziologe Holm, ProPotsdam-Chef Westphal und Mieter*innen-Initiativen
21 Uhr: Film: „Buy, Buy St. Pauli“
Samstag, 23. Juni Workshops im freiLand
Das Samstagprogramm teilt sich thematisch in 3 Blöcke:
Block 1: Kommunale Möglichkeiten gegen hohe Mieten
Block 2: Selbst was machen!
Block 3: Grundsatzfragen und Philosophie von Wohnungspolitik
10 Uhr – 12 Uhr
Milieuschutzsatzung als wirksames Mieterschutzinstrument? (Block 1)
Von der Besetzung des öffentlichen Raums zum (Mieten-)Volksentscheid. Instrumente der Mieter*innenselbstverteidigung (Block 2)
Gemeinnützigkeit statt Profitlogik (Block 3)
13 Uhr – 15 Uhr
Das „Wiener Modell“. Eine Lösung für die Probleme deutscher Großstädte? (Block 1)
ps wedding – Eine Nachbarschaftszentrum-Initiative (Block 2)
Mehr Boden für das Gemeinwohl (Block 3)
15 Uhr – 17 Uhr
Möglichkeiten und Grenzen der Demokratisierung städtischer Wohnungsbaugesellschaften (Block 1)
Mieterkämpfe um die Kopenhagener: „Von Einem der nicht auszog das Fürchten zu lernen!“ (Block 2)
Die Frei(T)räume-Kampagne stellt sich vor (Block 2)
Konsumgut Fläche? – Bodenpolitik aus Naturschutzsicht (Block 3)